MÜNCHEN, OKTOBER 2019

Große Auktion "Kunst und Kunsthandwerk"

Hermann Historica, International Auctions, eröffnet die Herbstsaison am neuen Standort mit deutlich erweitertem Programm

Wer auf der Suche nach seltenen, außergewöhnlichen und besonderen Kunstobjekten von der Antike bis zum Art déco ist, darf auf das umfangreiche Angebot von Hermann Historica gespannt sein.

Wer auf der Suche nach seltenen, außergewöhnlichen und besonderen Kunstobjekten von der Antike bis zum Art déco ist, kommt an Hermann Historica, International Auctions nicht vorbei. Nach dem Umzug in die neuen, großzügigen Räumlichkeiten in Grasbrunn konnten die Mitarbeiter der Abteilungen Kunst und Kunsthandwerk sowie Antiken für die große Herbstauktion eine Fülle an exquisiten, internationalen Stücken zusammentragen. Die 1.050 Lose der Präsenzauktion werden am 13. und 14. November versteigert und die Onlineauktion mit 353 Losen kommt am 21. November 2019 unter den Hammer.

Am 14., 15. Und 19. kommt ebenso der Sonderkatalog „Cabinet des curiosités“ mit insgesamt 417 Losen zum aufruf. Eine private Wunderkammer, die in 50 Jahren von einem unermüdlichen Sammler zusammengetragen wurde. Zu finden sind in dieser Sammlung viele Kostbarkeiten der Antiken Waffen und Rüstungen, sowie der Kunst, Kultur und Religion, aber auch der Herrscherhäuser und Dynastien.

Wie immer stehen die Experten des Hauses den Kunden beratend zur Seite, sei es beim Erwerb von Objekten, sei es bei deren Einlieferung zur Auktion. Bieten Sie mit - bei den Präsenzauktionen im Saal, per Telefon, schriftlich oder online mittels PC, Tablet oder Smartphone und Internetverbindung, bei der Onlineauktion über das Internet oder auch schriftlich. Apropos Internet: alle Objekte können auch über die bekannten Plattformen Invaluable, Lot-tissimo, The Salesroom und LiveAuctioneers beboten werden. Wer sich die Gebühren für diese Plattformen sparen möchte, registriert sich einfach auf Hermann Historicas eigener Online-Plattform.

Eine ganz außergewöhnliche Rarität ist die „sella castrensis“ eines römischen Feldherrn, datiert auf das 2. bis 6. Jahrhundert. Ein unwissender Betrachter wäre wohl versucht zu sagen, er sähe aus „wie ein alter Campingsessel“. Nun, gewissermaßen ist er das ja auch, das Konzept des Faltstuhls hat sich seit dessen Erfindung durch die Römer vor über 2000 Jahren auch kaum geändert. Lediglich das Dekor ist etwas bescheidener geworden, war doch unser Exemplar einst prachtvoll mit Goldauflagen dekoriert, die noch zum Teil erhalten sind. Der Stuhl stammt aus dem berühmten Römerlager Carnuntum bei Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich und befindet sich seit der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Familienbesitz.

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Während es völlig unklar ist, wer einst auf der sella castrensis den Schlachtenverlauf beobachtet hat, so ist bei diesem schlichten, frühbyzantinischen Goldring aus dem 6. Jahrhundert völlig klar, dass sein Besitzer ΠPOKOΠIOY (= Ring des Prokópios) hieß, ist sein Name doch in die Ringplatte graviert. Doch welcher Prokópios gemeint ist, ist völlig unklar. So könnte der Historiker und frühbyzantinische Funktionär Prokópios von Caesarea der Besitzer gewesen sein, aber auch der gleichnamige Stadtpräfekt von Konstantinopel, der 561/562 a.d. urkundlich erwähnt wird. Gewiss aber war es kein armer Mann, denn Material und Gestaltung lassen einen sehr wohlhabenden Träger vermuten. Für diesen kunst- und geheimnisvollen Ring mit einem Gewicht von 17,28 Gramm werden Gebote ab 5.500 Euro gefordert.

Auch in den späteren Epochen wartet Hermann Historica mit ausgesuchten Objekten auf. Aus der Frühen Neuzeit verdient eine feine, runde Emailleplakette (Los 226), die vermutlich dem Kunsthandwerker Pierre Raymond (1513-1584) aus Limoges zuzuschreiben ist, besonderes Augenmerk, ebenso wie die Vielzahl von weiteren Limoges-Arbeiten, die im kommenden Katalog abgebildet sind. Aufgerufen wird das schöne Stück um 3.200 Euro.

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Aus dem 17. Jahrhundert begeistern mehrere rare und aufwendig gearbeitete Kabinette, die den flämischen Ebenisten zur Ehre gereichen. Unter diesen traumhaften, feingliedrigen Arbeiten findet sich ein großes, museales Ebenholzkabinett, das in bestechender Feinheit und Kunstfertigkeit in Antwerpen hergestellt wurde. Von bestmöglichem Zustand und beeindruckender Erhaltung wird dieses höfische Kabinett, welches mit vergänglicher, bestickter Seide ausgekleidet ist, jede Sammlung bereichern und wird nun ab 25.000 Euro versteigert.

https://www.youtube.com/watch?v=W47dEw2bAQs

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Darstellung von Christus an der Geißelsäule, welche der Werkstatt des Bolognesers Alessandro Algardi, genannt L'Algarde (1598-1654) zuzuordnen ist, und mit moderaten 15.000 Euro zum Aufruf kommen wird. Ab 20.000 Euro steht eine imposante, kraftvolle und dynamische Darstellung des schreitenden Titanen Kronos zur Versteigerung. Die bedeutende, original feuervergoldete, klassizistische Skulptur aus dem Paris des späten 18. Jahrhunderts ist äußerst fein und detailliert, teilweise präzise ziseliert, ausgeführt. Samt dem schönen Sockel erreicht die Skulptur eine beeindruckende Gesamthöhe von 68 cm.

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Aus einer alten französischen Sammlung hat ein besonders imposantes Stück den Weg in das Land seiner Herstellung gefunden. Die Prunk-Henkelvase aus dem Hause KPM, Berlin, mit Ansichten des neuen Kronprinzenpalais in Berlin und des Schlosses Babelsberg bei Potsdam, wurde im Jahr 1860 gefertigt. Ein ausgesprochen kunstvolles Stück, basierend auf dem Modell 1606 mit Greifkopfhenkel, das eine exzellente Fertigung sowie eine ebensolche Fassung, Emaille-Dekor und Bemalung zeigt. 30.000 Euro muss dieses 69 Zentimeter große Stück einem Bieter mindestens wert sein.

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Weitere Highlights finden sich auch im 19. und frühen 20. Jahrhundert – wie eine reich mit Bergkristall und Emaille verzierte Prunkschale aus der Wiener Ratzersdorfer-Werkstatt des 19. Jahrhunderts . Mit einem Aufruf von 30.000 Euro wird der wunderschöne und kostbare Teller, verziert mit Bergkristall und Silber, teils vergoldet und emailliert, angeboten.

Hingewiesen sei auch noch auf eine überaus rare Art Déco-Vase, Modell "Phentièvre" von René Lalique aus dem Frankreich der ausgehenden 20er Jahre. Aufgrund ihrer Seltenheit, ihrer Feinheit und ihrer grandiosen Gestaltung muss Sie einem Besitzer mindestens 8.500 Euro wert sein.

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Zu allen Objekte finden Sie detaillierte Beschreibungen und zahlreiche Fotos in bester Qualität auf der Webseite von Hermann Historica. www.hermann-historica.com

Weitere Highlights aus dieser Auktion:

Alle genannten Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich 25 Prozent Aufgeld (inkl. MwSt.)

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MARIA BURDICK
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Mobil: +49 (0) 177 - 81 81 415
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