Fachgebiet "Deutsche Zeitgeschichte ab 1919"

Die Abteilung Zeitgeschichte beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Objekten rund um die Entwicklungen in Deutschland zwischen dem Ende des 1. und dem Ende des 2. Weltkrieges. Diese Periode, von der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, „The War to end all Wars“, über die Machtergreifung der Nationalsozialisten bis zum Ende des 2. Weltkrieges und eigentlich noch darüber hinaus, nämlich zumindest bis zu dessen Aufarbeitung im Zuge der Nürnberger Prozesse, kann keinesfalls ausgeblendet werden, will man die Welt von heute in all ihren Facetten verstehen.


Denn es gilt, was für jede andere Epoche auch gilt: ein umfassendes Verständnis der Zeit ist ohne die eingehende Beschäftigung mit ihren Objekten und Dokumenten, mit ihren Akteuren, aktiv wie passiv, Opfern und Tätern, kaum möglich. Das Thema ist heikel, und die Gradwanderung nicht leicht: wann wird das Objekt vom Gegenstand geschichtlichen Interesses zur „Devotionalie“? Diese Beurteilung ist je nach Standpunkt sehr subjektiv geprägt, überaus fließend, und an dieser Stelle auch nicht annähernd abschließend zu beantworten. Nur soviel sei anhand eines Beispieles dazu gesagt: der Dolch des Luftwaffenpiloten war ihm ab 1945 nur noch Werkzeug, dem Kriegsgegner aber willkommene Beute, dem Weltkriegsmuseum ein passendes Ausstellungsstück, dem Klingensammler ein Beispiel Solinger Schmiedekunst, dem systematischen Sammler deutscher Blankwaffen fehlende Ergänzung der Serie, dem Neonazi vielleicht Devotionalie. Doch welche Einschätzung gilt? Kann es eine eindeutige Wertung überhaupt geben? Und wer nimmt diese vor?

Wir sind uns der Problematik durchaus bewusst und legen daher an Verkauf und Käufer strenge Maßstäbe. Dazu gehört selbstverständlich die Beachtung der einschlägigen Paragraphen des deutschen Strafrechts, aber auch eine Herangehensweise mit Augenmaß. Als oberstes Kriterium gilt es, die Authentizität der angebotenen Stücke zu verifizieren, weshalb wir ausschließlich Experten mit langjähriger Erfahrung beschäftigen. Auch unsere Kunden unterziehen wir einer nicht immer goutierten Prüfung bzw. Befragung, um sicherzustellen, dass die Objekte den passenden Besitzer finden.

Wir glauben, mit dieser Politik in den vergangenen Jahren einen guten Weg gegangen zu sein, zählen doch gerade anerkannte, ernsthafte Sammler, Museen und Forschungseinrichtungen aus aller Welt zu unseren treuen und immer wiederkehrenden Kunden. Vor Fehlern und Fehleinschätzungen sind auch wir nicht gefeit, und sind daher immer offen für konstruktive Kritik. Wenn auch Sie dieses Angebot nutzen wollen, registrieren Sie sich bitte und erhalten Sie so Zugang zu unseren Katalogen.

Bitte beachten Sie jedenfalls die §§ 86 und 86a des deutschen Strafgesetzbuches!

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Unsere Experten

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GEORG FAUST
Jahrgang 1965. Seit 2000 freiberuflich bei Hermann Historica als Experte tätig.

Sachverständiger für:
Uniformen und Kopfbedeckungen bis 1945, Blankwaffen bis 1945, Orden bis 1945

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KLAUS SÜSTERHENN
Jahrgang 1970.  Diplom-Kaufmann (FH), seit 2011 bei Hermann-Historica als Experte tätig.

Sachverständiger für:
Experte für Militaria und Antiquitäten des 19./20. Jahrhundert, Orden und Urkunden, Fotografien, Ansichtskarten und Dokumente

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