Kunst und Antiquitäten - Antiken, Asiatika und Russische Kunst
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Kunst und Antiquitäten - Antiken, Asiatika und Russische Kunst

Unser Katalog zur Auktion "Kunst und Antiquitäten - Antiken, Asiatika und Russische Kunst" enthält 891 Lose. Die Beschreibungen sind in deutscher Sprache, z.T. in englischer Übersetzung. Der gedruckte Katalog auf Hochglanzpapier hat das Format 22 x 22 cm. Alle Lose werden durchgehend farbig, zum Teil aus unterschiedlichen Perspektiven, abgebildet. Aufgrund der enormen Lieferverzögerungen bei Karton, die einen rechtzeitigen Versand vor der Auktion gefährdet hätten, haben wir uns entschlossen, diesmal wieder einen Softcover-Katalog zu produzieren.

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Beschreibung

Auch dieses Frühjahr hat der Katalog „Kunst und Antiquitäten“ ein reiches Angebot an verschiedensten Kunstobjekten aus unterschiedlichsten Sparten, Zeiten und Ländern zu bieten. Der Katalog beginnt mit der Sparte der Antiken, in der Sie sehr außergewöhnliche Stücke finden können. Hervorzuheben sind etwa ein mehrteiliger, silberner Kandelaber von außergewöhnlicher Qualität und äußerster Seltenheit, aus der Augusteischen Klassik vom 1. Jahrzehnt vor Christus bis zum 1. Jahrzehnt nach Christus (Los 50), eine römische Bronzeurne mit besonders schöner Formgebung und mit kalligraphisch ausgefeiltem, tiefsinnigem Epigramm (Los 59) und eine monumentale Grab-Hydria, die aufwendig mit einer Naiskos-Szene bemalt wurde und im 4. Jhdt. vor Christus entstanden ist (Los 41).

In dieser Auktion können Sie auch wieder einige qualitätvolle Stücke chinesischer Keramik finden: Los 158, eine monumentale Famille-Rose Vase mit "Hundert-Hirsche-Dekor", der späten Qing-Dynastie oder der frühen Republik. Ein blau-weiß glasierter Pinseltopf mit Sechs-Zeichen-Marke der Kangxi-Periode verkörpert mit seinen perfektionistisch ausgeführten Schriftzügen die Tradition der Beherrschung der Schrift in der chinesischen Kultur in vorbildlicher Weise (Los 129).

Wie gewohnt bieten wir auch eine breite Palette an unterschiedlichen Losen aus dem Bereich des Kunsthandwerks an. So sind im Katalog zahlreiche feine Kunstkammerobjekte zu finden. Auf dem Katalogtitel können Sie ein bedeutendes Spielkästchen der italienischen Embriachi-Werkstatt sehen. Das Elfenbein-Kästchen mit feiner Holzeinlagearbeit ziert auf seinem Deckel ein Backgammon-Spielfeld und auf seiner Unterseite ein Schachbrett (Los 405). Die Wandung eines sehr großen Elfenbein-Humpens ziert eine fein geschnitzte, im starken Relief ausgeführte, antikisierender Szene mit Satyr und Grazien. Das prunkvolle Stück ist um 1880 entstanden (Los 400). Eine Kuriosität stellt ein Herren-Spazierstock mit eingebauter Spionagekamera nach einem Entwurf von Ben Kronke dar. Die Firma Lehmann aus Berlin fertigte diese Stücke um 1903 an (Los 431). Eine weitere meisterliche Arbeit ist ein Augsburger Kästchen mit drei bunt emaillierten und goldgehöhten Wappen. Dargestellt sind die Wappen des Fürstentums Anhalt, der Markgrafschaft Brandenburg und des Herzogtums Württemberg. Aber auch die Innenarbeit ist nicht zu verachten. Das Kästchen ist mit feinster Papierarbeit mit goldenem Blattwerk verziert. Das vergoldete Eisenschloss ist aufwendig mit Rankenwerk dekoriert. Das aus dem 17. Jhdt. stammende Kästchen finden Sie im Katalog unter Losnummer 410.

In der Silbersparte ist ein gotischer Abendmahlskelch, der vermutlich aus dem 15. Jhdt. stammt, hervorzuheben (Los 473). Einen Augsburger Deckelhumpen des Meisters Friedrich I Schwestermüller um 1678/79 (Los 478) zieren die vier Kardinaltugenden Gerechtigkeit (iustitia), Tapferkeit (fortitudo), Weisheit (sapientia) und Mäßigung (temperantia). Prunkvoll wirkt ein silberner Pokal mit Gold-Kuppa des Münchener Hofschmieds Theodor Heiden. Der Schaft und der Kuppaansatz sind prachtvoll gestaltet. Das besondere des Pokals ist aber vor allem die 18karätige-Goldkuppa (Los 497).

Auch aus der Offerte an Skulpturen und Plastiken möchten wir auf einige besondere Stücke aufmerksam machen. So beispielsweise ein großes Schreinwächterpaar aus Kärnten, das um 1510/20 gefertigt wurde. Die Schutzheiligen Florian und Georg sind in gotischen Harnischen sowie mit ihren Attributen (mit Wasserkübel ein brennendes Haus löschend bzw. mit Lanze und besiegtem Drachen) dargestellt (Los 322). Eine interessante Provenienz hat ein romanischer Christuskorpus, der ehemals aus der Privatsammlung des Schriftstellers Charles Henri Dewisme (Henri Vernes) stammt. Der aus feuervergoldetem Kupfer gefertigter Korpus ist um 1300 entstanden (Los 320).

Für Sammler von Eisenobjekten und unedlen Metalle finden sich in diesem Katalog gleich mehrere Höhepunkte: ein um 1400 gefertigter, gotischer Hirsch-Kerzenleuchter aus Bronze (Los 581), ein bedeutender spätgotischer Opferstock des frühen 16 Jhdt. (Los 584) und eine kleine Renaissance-Kriegskasse, um 1550 (Los 597).

In diesem Kunstkatalog werden auch rund 230 Positionen Ikonen und russische Kunst versteigert. Hierbei hervorzuheben ist ein kleines, silbernes Streichholzetui der Firma Carl Fabergé. Die Wandung ist umseitig mit türkisfarbener Emaille auf wellenförmig guillochierter Emaille verziert. Schauseitig ist das Etui reich mit Diamanten besetzt (Los 695). Eine große, teils vergoldete Konfektschale aus dem Tafelsilber zum 18. Geburtstag von Großfürstin Olga Nikolaevna Romanova (1822-1892) kommt unter der Losnummer 682 zum Aufruf. Bei den Ikonen ist eine Menaion-Ikone hervorzuheben. Sie zeigt die zwölf Monate jeweils über vier Register und zudem 90 Gnadenbilder der Gottesmutter (Los 814).

Informationen

Artikel-Nr.: A92kua
Anzahl der Lose: 891
Fachthema: Antiken, Kunsthandwerk