Los 920
Samnitischer Bronzegürtel, 4. Jhdt. v. Chr.
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A109kua | Präsenzauktion | 1190 Lose
Beschreibung
Ca. 9 cm breites Bronzeblech mit gerade abschließenden Enden. Die Kanten ringsherum im Abstand von je ca. 1,5 cm mit kleinen Löchern perforiert. Am Rand außen entlang der Kante und der Löcher ein ca. 8 mm breiter Streifen in der Oxydschicht auf der Oberfläche des Gürtels erkennbar, der vom umgeschlagenen organischen Material stammt, das auf der Innenseite des Gürtels mittels durch die Perforierung verlaufender Fäden vernäht war. An einem Ende des Gürtels zwei massive Haken mit triangulärem, außen profiliertem Rücken, die in breiten, flachen Palmetten als Basis enden, die einzeln Blätter durch Ritzungen deutlich voneinander getrennt. Die Haken mittels dreier Nieten in den Ecken der Palmetten mit dem Blech vernietet. Auf der anderen Seite im Abstand von ca. 11 cm das erste von vier Lochpaaren im Abstand von ca. 2,5 cm, die eine dem Leibesumfang angepasste Schließung des Gürtels ermöglichten. Breite des oval gebogenen Gürtels ca. 32 cm. Tiefe ca. 18 cm. Kleinere Ausbrüche an den seitlichen Rundungen des Gürtels. Front und Rückenpartie mit ausgezeichnet erhaltenen Kanten. Grünfleckige Oxydschicht auf fast der gesamten Oberfläche, partiell die darunter liegende, rotbraune Kupritschicht oder die metallische Oberfläche sichtbar. Sehr schön erhaltener samnitischer Gürtel ohne Ausbrüche an den funktional wichtigen Teilen des Verschlusses. KULTURGUT! Provenienz: Erworben im Deutschen Kunsthandel im Sommer 2026. Zuvor französische Privatsammlung. Für die Sammlung vor 1998 erworben bei der Galerie Pierre-Eric Becker Cannes.Zustand: II - III Fragen zum Los?