Los 932
Karyatidenkelch aus Bucchero, etruskisch, 7. Jhdt. v. Chr.
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A109kua | Präsenzauktion | 1190 Lose
Beschreibung
Kombination aus Opferschale (Phiale mit Omphalos) und einem viersäuligen Ständer, als ein zusammenhängendes Stück aus Keramikelementen gefertigt, die man im lederharten Zustand vor dem Brennen verbunden hat. Unten konischer Boden mit vier dreieckigen Fenstern in der Wandung, am Rand drei Rillen. Auf der Spitze des Konus eine zweifach gestufte Basis, auf der eine profilierte Säule mit sieben übereinander liegenden Wülsten liegt. Diese Säule ragt in den Omphalos der darüber liegenden Schale hinein. Auf dem Rand des Bodens mit den drei Rillen vier „Säulen“, auf denen die Phiale ruht. Jeweils gegenüberliegend zwei gleichartige: Zwei Frauen mit Chiton und Himation bekleidet (Karyatiden), die mit den angewinkelten, vor die Brust geführten Armen je einen der langen Zöpfe halten, die über die Schulter nach vorne fallen. Die anderen beiden „Säulen“ sind breite Platten mit sechs Metopen, auf denen vier Greifen und zwei andere Fabelwesen dargestellt sind. Diese Säulen tragen eine Phiale, die einen auf der Innenseite gewölbten und gerippten Boden mit zentralem Omphalos besitzt, der nach einem scharfen Knick mit Absatz in eine steile, trichterförmige Wandung übergeht. Gesamthöhe 18,5 cm. Abgesehen von einigen Stellen mit Abrieb oder Aufrauung der sonst glatten, matt glänzenden Oberfläche, vollkommen intaktes Stück. KULTURGUT! Provenienz: Oberösterreichische Privatsammlung (Nachlass), erworben vom Vater in den 1980er Jahren im österreichischen und süddeutschen Kunsthandel.Zustand: I - II Fragen zum Los?