Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten
A80s

Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten

Unser Katalog "Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten" beinhaltet 1.505 Lose. Die Beschreibungen sind in deutscher Sprache, z.T. in englischer Übersetzung. Der gedruckte Katalog auf Hochglanzpapier ist im Format 22x22 cm. In diesem hochwertigen, fadengebundenen Hardcover-Katalog werden alle Lose durchgehend farbig, zum Teil mehrfach, abgebildet.

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Beschreibung

Das Blättern in diesem umfangreichen Katalog macht den engagierten Sammler einfach glücklich. Sokönnen wir den Sammler und Liebhaber bei über 1.500 Losen auf eine Reise durch die Entwicklung der Feuerwaffen mitnehmen.

Während man noch zu Beginn des 16. Jdts. mit Radschlössern experimentiert hatte, schuf man bereits in der 2. Hälfte des Jdts. wahre Kunstwerke wie eine reich verbeinte, süddeutsche Luxus-Radschlossbüchse (Los 13). Zur gleichen Zeit statteten Landesfürsten ihre Leibgarden mit fast ebenso aufwändigen Radschlosswaffen aus. Der Kurfürst von Sachsen zum Beispiel gab seinen Trabanten im Laufe der Jahre drei verschiedene Modelle von Radschlosspuffern (Lose 38, 39, 40 und 41) an die Seite.

Fast hundert Jahre später, als das Steinschloss dann das Radschloss ablöste, nahm man das Gewehr natürlich auch ins Revier und auf die Jagd mit und unter der Losnummer 46 findet sich eine ganze Sammlung formvollendeter Flinten aus der Gewehrkammer Georgs I. von Hannover.

Aber nicht nur im Norden wusste man schöne Jagdwaffen zu schätzen. Ganz zu Beginn des 18. Jhdts. ließ sich der erste selbst gekrönte König in Preußen, Friedrich I., von Christian Haman eine reich verzierte Steinschlossbüchse bauen (Los 53). Auch am österreichischen Hof ging der sonst so spartanische und pflichtbewusste Kaiser Franz Joseph I., wiederum über ein Jhdt. später, mit einer reich verzierten Doppelbüchse des hervorragenden Prager Büchsenmachers Anton Vincent Lebeda auf die Pirsch (Los 62).

Nachdem man im Laufe der Zeit mit einer Feuerwaffe immer nur einen oder bestenfalls wenige Schüsse abgeben konnte, ersannen findige Geister die Metallpatrone und den Revolver und gegen Ende des 19. Jhdts mehrschüssige, halbautomatische Pistolen wie die Bergmann-Schmeißer M 1894 (Los 460), die Schwarzlose Modell Standard (Los 564) und die Mauser C 96. In unserer 80. Auktion bieten wir diese geradezu legendäre Pistole als „Early Step-Barrel Cone Hammer“ mit der Seriennummer „76“ an (Los 508), wobei man wissen sollte, dass die bekannte C 96, mit der Kaiser Wilhelm II auf dem Schießplatz Katharinenholz in Potsdam schoss, die Seriennummer „75“ trug.

Logischerweise mussten den halbautomatischen die vollautomatischen Faustfeuerwaffen folgen, wie die Stechkin APS, die sie als komplettes Set im Koffer erwerben können (Los 1145).

Informationen

Artikel-Nr.: A80s
Anzahl der Lose: 1505
Fachthema: Schusswaffen