Los 1026
Keltischer und früheisenzeitlicher Schmuck Südosteuropas, sieben Stücke, 4. - 1. Jhdt. v. Chr.
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A109kua | Präsenzauktion | 1190 Lose
Beschreibung
1) Frühgriechische Silberfibel der archaischen Periode. 8. - 7. Jhdt. v. Chr. Hohl gearbeiteter, mittig verdickter Bogen mit Naht auf der Unterseite. Zweieinhalbfach gewundene Spirale mit Nadel, die in einem quaderförmigen Kasten aus Silberblech ruht. Der Kasten mit Ausbrüchen, die durch das restauratorisch gekonnte Einfügen moderner Bleche ergänzt sind, womit auch die erhaltenen Fragmente der Nadelrast stabilisiert sind. Auf der vollständig erhaltenen Oberseite der Nadelrast Ritzverzierung mit Andreaskreuz sowie drei Swastikas und ein Dreieck in den Winkeln. Länge 5,5 cm. Trotz Restauration der Nadelrast seltenes und eindrucksvolles Exemplar. 2) Illyrische Bronzefibel mit dreifach gewundener Spirale und profiliertem Bügel mit hochgezogenem Knie. 1. Jhdt. v. Chr. Intakt. Länge 8,4 cm. 3) Fragment einer bronzenen Frühlatènefibel. 4. Jhdt. v. Chr. Fein verzierter Bogen mit deformierter vierwindiger Spirale. Fuß abgebrochen. Erhaltene Länge 4,7 cm. 4) Fragment vom zurückgebogenen Fuß einer Frühlatènefibel, der in einem hohl gearbeiteten, kugeligen Ende mit sechs plastisch ausgearbeiteten Voluten mit markantem Profil gemündet hat. 4. Jhdt. v. Chr. Erhaltene Länge 3,7 cm. 5) Keltischer Aufsatz für einen verloren gegangenen Stift, der zwischen den Schnäbeln von zwei stilisierten Vogelköpfen eingeklemmt war. 2. Jhdt. v. Chr. Höhe 1,6 cm. Breite 1,7 cm. 6) Illyrischer Armring, mit sich stark überlappenden Enden auf der Schauseite. Die Schauseite bis zu 3,4 cm breit und markant gerippt, mit Punzverzierung in den Tiefen. Die Rückseite nur ca. 7 mm breit. Durchmesser 7,6 cm. Gewicht 58 g. 7) Illyrischer Silberreif aus dickem Silberdraht mit sich stark überlappenden Enden, diese in fünffach gewundenen Spiralen um den Reif gewickelt. Durchmesser 8,5 cm. Gewicht 20 g. KULTURGUT! Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung (übernommen aus Nachlass), vom Vater erworben in den 70er bis 90er Jahren im süddeutschen Kunsthandel.Zustand: I - Fragen zum Los?