Los 2788
Rapier vom Pappenheimer Typus mit niedrigem Korbgefäß, Solingen, um 1620
Rüstungen, Blankwaffen & antike Feuerwaffen | A109aw | Präsenzauktion | 1369 Lose
Beschreibung
Hochwertige, schlanke, zweischneidige Klinge mit rhombischem, leicht gekehltem Querschnitt. Der mehrfach gekehlte Ansatz mit beidseitig geschlagener Reichsapfelmarke und beidseitig doppelt geschlagener Signatur „WILHELM WIRSBERGH - IN SOLINGEN“, dazu Motto „FIDE SED CUI VIDE“. Fehlschärfe mit beidseitig geschlagener messingunterlegter Zangenmarke. Eisernes Gefäß mit gegrateten Spangen und beidseitig eingesetzten großen, fein durchbrochenen Stichblättern. Originale, gekehlte Hilze, die Griffwicklung verloren, erhaltene Türkenbünde aus Messing. Leicht ovaler, achtkantiger Knauf mit abgesetztem Vernietknauf. Länge 125 cm. Wilhelm Wirsberg, tätig als Schwertfeger in Solingen, verwendete eine Zange als Meistermarke. Seine hochwertigen Klingen sind in vielen Waffen mit fürstlicher Provenienz zu finden. Vgl.: Weyersberg, Albert, Die Solinger Schwertschmiede des 16. und 17. Jh., S. 53 ff.Zustand: II Fragen zum Los?