Los 1047
Vergoldeter Silberanhänger mit kreuzförmig angeordnetem Flechtband, wikingisch, 10. Jhdt.
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A109kua | Präsenzauktion | 1190 Lose
Beschreibung
Tonnenförmige, an den Enden kreisförmig geschlossene Öse, die nur halbseitig auf der Schauseite ausgearbeitet ist, während die gewölbte Wandung auf der rückseitigen Hälfte fehlt. Auf der Schauseite quer zum Verlauf der Öse gerippt. Darunter ein Flechtbandmuster, das aus zwei Hauptkomponenten besteht: Zum einen ein „Andreaskreuz", in dessen Mitte ein hochrechteckiger Cabochon gefasst ist und dessen Kreuzarme in dreieckigen Tatzen auslaufen, deren seitliche Enden zu einem „Gehörn" ausgezogen sind. Die Gestaltung der Tatzen könnte durchaus als stilisierter Stierkopf verstanden werden. Zum anderen einem aus acht ineinander verschlungenen Pelten bestehendem Flechtwerk, dessen Bänder über und unter dem „Gehörn" verlaufen. Die Bänder aus zwei Rippen mit Furche dazwischen, die äußere Rippe glatt, die innere gekerbt. Die Rückseite des Anhängers glatt. Die Vorderseite teilweise vergoldet; die „Schädel" der Stierköpfe und das Gehörn ausgespart, Leichter Abrieb der Vergoldung an den Kanten der Öse und an erhabenen Stellen. Sonst ausgezeichnet erhalten. Höhe 4,5 cm. Breite 4 cm. KULTURGUT! Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung, übernommen in den späten 90er Jahren aus der Sammlung des Vaters.Zustand: I - Fragen zum Los?