Los 968
Spätrömische Knebeltrense aus Eisen, spätes 3. - 4. Jhdt. n. Chr.
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A109kua | Präsenzauktion | 1188 Lose
Beschreibung
Zweiteiliges Gebiss, in der Mitte durch zwei ineinandergreifende Schlaufen verbunden. An den Enden zwei abgesetzte, massive Ringe, auf die jeweils ein flacher Trensenknebel durch einen länglichen Schlitz mit abgerundeten Ecken hindurch aufgeschoben ist. Dieser wird durch größere, im Querschnitt rechteckige Ringe mit überlappenden Enden, die durch die äußeren Ringe des zweiteiligen Gebisses geführt sind, gehalten. Die Trensenknebel auf einer Seite gerade, auf der anderen von der Mitte aus zu den Enden leicht abgeschrägt. Auf der Rückseite hinter dem mittleren Schlitz eine langrechteckige Öse zum Durchführen eines Lederriemens des Kopfzaums. Die Enden der Trensenknebel mit einer für spätrömische Metallobjekte typischen Profilierung versehen. Quer verlaufende Kanneluren und auf der Kante je zwei halbrunde Einkerbungen. Ausgezeichnet erhaltene und fachmännisch restaurierte und stabile Eisentrense mit nur minimalen Korrosionsspuren, die alle Details von technischer Fertigung und Verzierung deutlich erkennen lässt. Äußerst selten in einem so vorzüglichen Zustand anzutreffen. Breite im ausgelegten Zustand ca. 23,5 cm. Höhe 15,3 cm. KULTURGUT!351561
Zustand: I - Fragen zum Los?