Los 186
Zuckerdose, Rom, Giuseppe Valadier (1762 - 1839)
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A109kua | Präsenzauktion | 1190 Lose
Beschreibung
Silber, innen und außen partiell vergoldet. Auf drei doppelten Tatzenfüßen. Zylindrische, runde Dose mit ausgestellter Lippe. Leicht gewölbter Steckdeckel mit Pinienknauf. Umseitig drei reliefierte, durch Girlanden verbundene Löwenköpfe. Unterseite Tremolierstrich, Beschau- und Meistermarke. Höhe: 9,5 cm, Gewicht: 359 g – Giuseppe Valadier, Goldschmied, Städtebauer, Archäologe und seit 1781 Architekt des päpstlichen Palastes. Nach dem Selbstmord seines Vaters Luigi (1726 - 1785), einem der renommiertesten Silberschmiede Europas, führt er auch dieses Handwerk in der Tradition und derselben Qualität weiter. Als Architekt schuf er u.a. 1819 das Teatro Valle und als Archäologe leitete er u.a. 1827 - 1832 die Ausgrabungen am Kolosseum und am Forum Romanum. Camillo Borghese, Fürst von Sulmona und Rossano (1775 - 1832), tritt 1796 in französische Dienste, vermählt sich 1803 mit Pauline Bonaparte, der Lieblingsschwester Napoleons, erhält 1804 die Würde eines französischen Prinzen, wird 1805 zum Chef d'escadron in der kaiserlichen Garde ernannt und ist ab 1808 Generalgouverneur von Piemont. Nach Napoleons Abdankung trennt er sich von Pauline und lebt ab 1818 in Florenz und Rom.Zustand: I - II Fragen zum Los?