Los 928
14 Jochbeschläge und 6 Pferdegeschirrbeschläge von römischer Wagenschirrung, 2. - 3. Jhdt. n. Chr.
Kunst, Antiquitäten & Antiken | A108kua | Präsenzauktion | 490 Lose
Beschreibung
1 - 2) Zwei massive, gegossene Anhänger quadratischer Grundfläche vom Pferdegeschirr mit dachförmiger Profilierung in der Mitte, außen mit Pelten und Voluten durchbrochen verziert, auf der Rückseite Öse zum Aufhängen. Randzier teils abgebrochen. Oberfläche gereinigt, Rückseite mit Inkrustationen. Erhaltene Höhe 12 und 9,8 cm. 3 - 7) Fünf Jochbeschläge mit dachförmigem Profil auf der Oberseite, auf der Unterseite Dornen oder Schlaufen zur Befestigung im zusammengesetzten Joch. Oberseite gereinigt, Unterseite mit Inkrustationen. Länge der Oberseiten 5,3 cm (4x) und 7,5 cm. Höhe 4,7 cm - 12, 7 cm. 8 - 12) Fünf polyedrische Zügelführungen, drei mit Dornen auf der Rückseite zur Befestigung an Joch oder Schirrung. Alle mit in Silber eingelegten Ornamenten und teils mit applizierten Rosetten. Mit Oxyden und Inkrustationen bedeckt. Länge jeweils 4,5 cm, Höhe der Stücke mit Dorn 8,5 cm - 10 cm. 13 - 16) Zwei blecherne Anhänger und zwei blecherne Applikationen vom Pferdegeschirr. Eine rechteckige und drei runde Grundflächen, außen mit Pelten und Voluten durchbrochen verziert. Die Oberflächen mit Ornamenten und Silberplattierung bedeckt. Oberflächen mit Inkrustationen und Ausbrüchen an den Rändern. Höhe 4,5 cm - 13,6 cm. 17 - 18) Zwei mächtige Zierniete mit rundem Kopf und Dorn auf der Rückseite, einer mit zwei Ösen an der Seite. Durchmesser 10 cm und 9,5 cm (ohne Ösen). 19 - 20) Zwei große Beschläge mit scheibenförmiger Basis und rechteckiger Platte auf Konus darüber. Einer massiv gegossen und mit Öse zur Zügelführung auf der Spitze, der andere blechern und mit zwei Ringen an Ösen an den Seiten. Der blecherne mit Silbereinlagen und Ornamenten verziert, wie die Beschläge unter 13 - 16. Beide mit Oxyden und Inkrustationen bedeckt. Durchmesser 14 cm und 16 cm. Höhe 9,5 und 14 cm. Interessante Objektgruppe zur Technik römischer Pferdefuhrwerke. KULTURGUT!Provenienz: Aus der Sammlung Axel Guttmann, erworben in den 90er Jahren im deutschen Kunsthandel.
Zustand: II - Fragen zum Los?