Los 10425
Schriftsteller Heinrich Lilienfein (1879 - 1952), eigenhändig signierte Postkarte an einen Geheimen Justizrat, 1935
Orden und Militaria bis 1918 | A107m | Onlineauktion | 514 Lose
Beschreibung
Leicht beigefarbige Postkarte (ca. 14,5 x 10,5 cm) mit maschinengeschriebener Orts- und Datumsangabe "Weimar, Schillerhaus, den 29. XI. 1935". Weiter maschinengeschriebener Text: "Sehr geehrter Herr Geheimer Justizrat! Wir bestätigen den Empfang Ihres Briefes [.], den wir an den Kurator des Schillerhauses, Herrn Prof. Dr. Scheidemantel, als die dafür zuständige Stelle weiterleiten." Stempel des Generalsekretariats der Deutschen Schillerstiftung und eigenhändige Tintenunterschrift "Dr. H. Lilienfein". Rückseitig entwertetes Postwertzeichen und maschinengeschriebene Adresse des Empfängers. Heinrich Lilienfein, bedeutender deutscher Schriftsteller, Werke waren u.a. "Die Heilandsbraut" von 1903, "Der Stier von Olivera" von 1910, "Das fressende Feuer" von 1932. Er promovierte 1902 zum Doktor der Philosophie. Lilienfein war im Oktober 1933 einer der Unterzeichner einer an Hitler gerichteten Ergebenheitsadresse, des "Gelöbnis treuester Gefolgschaft". Er war Mitglied des Kuratoriums der Goebbels-Stiftung für Kulturschaffende und stand ab 1944 auf der von Hitler und Goebbels erstellten "Gottbegnadeten"-Liste und erhielt 1937 den Professortitel. Ehrungen u.a. 1932 Goethe-Medaille, 1939 Schwäbischer Dichterpreis.Provenienz: Die Sammlung Autographen von Gertrud Hoffmann und ihrer Tochter Else Karmann - "Eine Deutsche Autographen Sammlung, von 1850 bis 1967".
Zustand: II Fragen zum Los?