Los 4338

Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt (1875 - 1953) - persönlicher Waffenrock

Deutsche Zeitgeschichte - Orden und Militaria ab 1919 | A79r | Präsenzauktion | 787 Lose

Beschreibung

Maßgeschneiderter Rock aus feinem, feldgrauem Tuch, dunkelgrünen Kragen und Aufschlägen, roten Vorstößen am Kragen, Aufschlägen, Knopfleiste und den rückseitigen, geschweiften Rockschößen sowie goldenen Knöpfen der Marke "Extra Fein". Vernähte Schulterstücke aus dem silbern-goldenen Generalsgeflecht mit den aufgelegten, silbernen, gekreuzten Marschallstäben 2. Modell. Die roten Kragenspiegel und Ärmelpatten mit den handgestickten, goldenen, larischen Stickereien der Generale. Goldfarben gestickter Brustadler, die Details mit gelben Faden abgesetzt. Auf der linken Brust zwei Schlaufenpaare für Steckabzeichen und sieben Schlaufen für eine lange Ordensspange. Graues Seidenfutter mit inseitigem Gürtel und Schneideretikett "Otto Stein Frankfurt a/M" im Rückenteil. Silberne Feldbinde mit grünem Samtfutter und goldfarbenem Schloss (punziert "A" für "Assmann"). Leicht getragener Rock mit unbedeutendem Abrieb am rechten Ärmel. Karl Rudolf Gerd von Rundstedt (12. Dezember 1875 - 24. Februar 1953) war ein Generalfeldmarschall des Heeres während des 2. Weltkrieges. Geboren als Spross einer preußischen Familie mit langer, militärischer Tradition, trat er 1892 in die preußische Armee ein. Während des 1. Weltkrieges diente er als Generalstabsoffizier, wurde in die Reichswehr übernommen, 1938 zum Generaloberst befördert und kurz danach verabschiedet. Bei Kriegsbeginn reaktiviert und Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd im Polenfeldzug, danach Oberbefehlshaber der jetzt in Heeresgruppe A umbenannten Truppen im Frankreich-Feldzug, er gab den umstrittenen Haltebefehl während der Schlacht um Dünkirchen. 1940 zum Generalfeldmarschall befördert. Während der Invasion in Sowjet-Russland Oberbefehlshaber der Armeegruppe Süd, verantwortlich für die größte Kesselschlacht der Geschichte, bei Kiew. Im Dezember 1941 abgelöst und ab Mitte 1942 Oberbefehlshaber West. Nach der deutschen Niederlage in der Normandie, im Juli 1944 entlassen, aber bereits im September wieder eingesetzt und im März 1945 nach einem Zerwürfnis mit Adolf Hitler (Brücke von Remagen) endgültig entlassen. Sicherlich wusste von Rundstedt von den Anschlägen auf Hitler, hat sie aber nie unterstützt. Nach dem Krieg wegen Kriegsverbrechen angeklagt, aber wegen seines Alters und der schlechten Gesundheit nie vor Gericht gestellt. 1949 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und 1953 verstorben. Beiliegendes Schreiben des Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt über den Vergleich mit den im Museum befindlichen Uniformen von Rundstedts. Versand aus den USA. Zustand: II Fragen zum Los?

Allgemeine Informationen

Unsere Auktion "Deutsche Zeitgeschichte ab 1919" beinhaltet 787 Lose. Die Auktion startet am Freitag, den 24. Mai 2019 um 10:00 Uhr. (Lose: 4001 - 4787). Vorbesichtigung: 15. - 19. Mai 2019 von je 14:00 - 18:00 Uhr.