Los 4170

Paul Mathias Padua (1903-81) - jagdliches Stillleben, datiert 1940

Deutsche Zeitgeschichte - Orden und Militaria ab 1919 | A79r | Präsenzauktion | 787 Lose

Beschreibung

Öl auf Leinwand und Keilrahmen. Auf einem Tisch liegender, erlegter Erpel, daneben ein Stapel Zinnteller mit Knoblauchzwiebeln, ein Zinnkrug mit Wasserglas sowie Zwiebeln. Rechts unten signiert und datiert "Padua 1940". Bildmaße 77 x 107 cm. In vergoldetem Holzrahmen, Rahmenmaße 125 x 95 cm. Paul Mathias Padua zählte zu den erfolgreichsten Künstlern der NS-Zeit und war mit insgesamt 23 Werken auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen 1938 bis 1944 vertreten, darunter zahlreiche Stillleben, Portraits und Propagandawerke wie "Der Führer spricht" oder "Der 10. Mai 1940". Neben dem Georg-Schicht-Preis 1928 und dem Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg 1930, erhielt er 1937 und 1940 den Lenbachpreis der Stadt München, war Kriegsmaler in einer Propagandakompanie im Westfeldzug, portraitierte zahlreiche Prominente wie Franz Lehar, Gerhart Hauptmann, aber auch General von Reichenau und Benito Mussolini. 1943 zog er nach Österreich, war 1944 auf der Salzburger Ausstellung "Deutsche Künstler und die SS" vertreten und wurde in Österreich "entnazifiziert". 1951 kehrte er nach Deutschland an den Tegernsee zurück und portraitierte Prominente wie Friedrich Flick, Herbert von Karajan oder Franz Josef Strauß. Zustand: II + Fragen zum Los?

Allgemeine Informationen

Unsere Auktion "Deutsche Zeitgeschichte ab 1919" beinhaltet 787 Lose. Die Auktion startet am Freitag, den 24. Mai 2019 um 10:00 Uhr. (Lose: 4001 - 4787). Vorbesichtigung: 15. - 19. Mai 2019 von je 14:00 - 18:00 Uhr.