Los 138

Sergeant George Geiger (ca. 1843 - 1904) - Congressional Medal of Honor für seinen Einsatz in der Schlacht am Little Big Horn am 25. Juni 1876

Orden und Militaria bis 1918 | A102m | Präsenzauktion | 931 Lose

Zuschlag € 6.200

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Beschreibung

In Bronze geprägter, auf der Spitze stehender, fünfstrahliger Stern (Army 1. Modell) mit der Stechersignatur "Paquet F.". Die mittels Ringen befestigte Adleragraffe und die Tragespange mit Sicherheitsnadel ebenfalls aus Bronze geprägt. An originalem, leicht verschmutztem Band. Die Rückseite mit der Trägerdedikation "The Congress to Sgt. George Geiger Co. H. 7th U.S. Cav. for Gallantry at Little Big Horn, Mont. June 25 1876". Breite 53,3 mm, Gesamtgewicht 30,97 g. Die Medal of Honor wurde 1861 als höchste Tapferkeitsauszeichnung durch Präsident Abraham Lincoln während des Sezessionskrieges eingeführt und bis heute in ca. 3.500 Fällen zuerkannt. Sgt. George Geiger, ca. 1843 in Cincinnati geboren, meldete sich 1861 bei der 47th Ohio Infantry, Comp. A, wurde im Amerikanischen Bürgerkrieg bei Atlanta gefangengenommen und war für zwei Monate im berüchtigen Andersonville Prison inhaftiert. Nach seiner Entlassung 1865 diente er ab 1867 bei der 7th U.S. Cavalry, Comp. M, schrieb sich nur wenige Tage nach seiner Entlassung am 29.11.1872 in Unionville, SC, in Louisville, KY, erneut bei der 7th Cavalry ein und kam in die Comp. H. In der Schlacht am Little Big Horn wurde Geiger mit der MoH ausgezeichnet, als er am 25. Juni 1876 zusammen mit Private Windolph, dem Hufschmied Mechlin und dem Sattler Voit für vier Stunden eine exponierte Stellung außerhalb der eigenen Verteidigungslinie einnahm, um einen Scheinangriff vorzutäuschen, der 15 weiteren Mann ermöglichte, unbemerkt zum Fluss zu gelangen, um das dringend benötigte Wasser insbesondere für die Verwundeten zu holen. Weder Geiger noch seine drei Begleiter noch einer der 15 Kameraden kamen dabei ums Leben. In der Schlacht am Little Big Horn im Sommer 1876 wurden fünf Kompanien der 7th U.S. Cavalry von Kriegern der Lakota- und Dakota-Sioux, der Arapho und der Cheyenne eingekesselt und in Teilen vernichtet. Von den insgesamt rund 650 US-Soldaten und Scouts fielen 268, darunter George A. Custer wie auch seine Brüder Thomas und Boston, 55 weitere Soldaten wurden verwundet oder vermisst. Auf Seiten der zahlenmäßig weit überlegenen Indianer unter Führung der Häuptlinge Sitting Bull, Gall, Two Moons und Crazy Horse fielen rund 40 Krieger und 80 weitere wurden verwundet.

Zustand: I - II Fragen zum Los?

Allgemeine Informationen

Die Auktion startet am Montag, den 4. Nov. 2024 um 10:00 Uhr. Die Vorbesichtigung findet am 29.10. - 01.11. in unseren Auktionsräumen am Bretonischen Ring 3 in 85630 Grasbrunn / München, jeweils von 11 bis 17 Uhr (MEZ), statt.