Los 7244
Ein Paar Perkussionspistolen mit gravierter Tell-Legende im Kasten, F. Weiland in Kassel, um 1840/50
Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten | A102s | Präsenzauktion | 352 Lose
Beschreibung
Achtkantige, mittig leicht eingezogene Läufe mit achtfach gezogenen Seelen im Kaliber 10 mm. Justierbare Visierung. Am Laufansatz graviert "Gussstahlrohr", auf der Laufoberseite in Gold eingelegte Signatur "F. Weiland in Cassel". Schlösser mit feiner Rankengravur und wiederholter Signatur, auf den Schlossplatten Darstellungen aus der Tell-Legende. Auf einer Schlossplatte die Darstellung des Apfelschusses, auf der zweiten der Mord am Burgvogt. Hähne mit klappbaren Pistonschonern. Abzüge mit justierbaren Stechern. Halbschäfte aus Nussbaumholz, die Kolben mit feinem Fischhautverschnitt. Fein gravierte eiserne Garnituren, auf den Abzugsbügeln die Darstellung der Athene. Länge je 42 cm. In zugehörigem Kasten aus schön gemasertem Nussbaumholz, die Kanten in Horn und Bein eingelegt. Deckel leicht verzogen, Schlüssel und Schlüsselschild fehlen. Das Innere mit rotem Samt ausgekleidet, beiliegend komplettes Zubehör bestehend aus Putz- und Ladestock, Pulverflasche, Schraubendreher, Pistonschlüssel, Pulvermaß und Kugelzange. Maße des Kastens 8 x 47 x 27 cm. Friedrich Weiland in Kassel, dort von 1828-61 als Büchsenmacher nachgewiesen.Zustand: II + Fragen zum Los?