Los 7123
Ein Paar silbermontierte Luxus-Perkussionsbüchsen, Christian Koerber in Ingelfingen, um 1810
Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten | A102s | Präsenzauktion | 352 Lose
Beschreibung
Achtkantige, mittig leicht eingezogene Läufe mit originaler Glanzbrünierung, siebenfach gezogenen Seelen im Kaliber 15 mm. Eingeschobene Visierungen aus feuervergoldetem und graviertem Messing. Auf den Laufoberseiten silbereingelegte Signatur "CHRESTEN KOERBER À INGELFINGEN". Auf der ganzen Lauflänge jeweils fein in Silber eingelegter Ranken- und Blütendekor. Perkussionierte Schlösser mit kleinem Feuerschirm, die Oberflächen mit alter Bunthärtung. Abzüge mit justierbarem Stecher. Fein verschnittene Vollschäfte aus reich gemasertem Nussbaumholz, mit aufwendigen, durchbrochen gearbeiteten Garnituren aus Silber. Im Griffbereich fein gewaffelt mit silberner Zierbenagelung, silberne Abzugsbügel mit hölzernen Handauflagen. Wangen und Kolbenkastendeckel mit kleiner eingelegter Windrose aus Perlmutt und Horn, auf dem Kolben fein in Silber eingelegte Ranken mit halbplastischen Blättern und Eicheln. Kolbenkästen mit federverriegelten Schubdeckeln. Goldene(?) Daumenplatten mit graviertem Monogramm "WD". Spiralig durchbrochene Ladestockröhrchen, originale Ladestöcke mit silbernen Doppern. Länge je 111 cm. Christian Koerber in Ingelfingen, Vater und Sohn mit identischem Namen, tätig ca. 1750 - 1830. Der Vater war Hofbüchsenmeister des Fürsten zu Hohenlohe sowie des Herzogs von Württemberg.Zustand: I - II Fragen zum Los?