Los 7108
Luxus-Steinschlossbüchse aus fürstlichem Besitz, Johann Haetischweiler in Karlsbad, um 1740
Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten | A102s | Präsenzauktion | 352 Lose
Zuschlag € 9.000
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Achtkantiger, mittig leicht eingezogener Lauf mit siebenfach gezogener Seele im Kaliber 15 mm. Eingeschobene Visierung aus feuervergoldetem Messing mit Klappkimme. Über der Kammer fein gravierte Signatur "Iohann HaetischWeiler". Der Laufansatz mit floraler Gravur, auf dem Schwanzschraubenblatt nummeriert "1". Schlossplatte mit fein gravierter jagdlicher Szene, unter der Pfanne wiederholte Signatur. Hahn mit tief gestochenem Rankendekor. Abzug mit justierbarem Nadelstecher. Fein verschnittene Vollschäftung aus Nussbaumholz mit aufwendiger Garnitur aus feuervergoldetem Messing. Schlossgegenplatte, Kolbenkappe und Kolbenkastendeckel mit plastisch reliefierten Jagdszenen auf fein ziseliertem Grund. Daumenplatte mit vergoldeter Chiffre "CA" unter Fürstenkrone auf gebläuter Platte. Originaler Ladestock mit alt restaurierter Bruchstelle, der Dopper aus feuervergoldetem Messing. Länge 104,5 cm. Die fürstliche Chiffre "CA" kann vermutlich Christian August (1690 - 1747), Fürst von Anhalt-Zerbst, zugeordnet werden. Johann Haetischweiler, als Büchsenmacher in Karlsbad um 1730-50 nachgewiesen, wurde dort 1738 in die Zunft eingeführt.Zustand: I - II Fragen zum Los?