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3126

Griffzungenschwert, späte Bronze-

zeit, 13. - 12. Jhdt. v. Chr.

Bronzenes Griffzungenschwert vom Typ

Reutlingen (Stufen Bronzezeit D bis Hall-

statt A1). Charakteristische, schilfblattarti-

ge Klinge mit breiter Mittelwulst, die sich im

unteren Teil zur Spitze hin deutlich verjüngt

und im oberen Teil zur Griffplatte hin sanft

ausschwingt. Die Mittelwulst setzt sich am

oberen Ende in die Griffplatte hinein nach

außen fort und bildet eine flächige Wölbung

bis zum Beginn der Griffzunge. Diese an den

Rändern leicht gebaucht und in der Mitte mit

vier Nietlöchern versehen. Die ebenso charak-

teristische, an den Schultern steil abfallende

Griffplatte setzt sich unten auf beiden Seiten

durch einen kurzen Absatz von der Klinge ab,

zu der hin sie in einem stumpfen, aber doch

noch markantemWinkel einschwingt. An den

Seiten je zwei Löcher für Niete. Griffzunge

und Griffplatte durch Randleisten eingefasst,

die oben fischschwanzartig nach außen aus-

zipfeln. Abgesehen von einigen minimalen,

bereits antiken Scharten an der Schärfe na-

hezu perfekt erhaltenes Prachtexemplar eines

Griffzungenschwertes dieses Typs mit schö-

ner, grünblauer Patina auf der gesamten Ober-

fläche. Mit 57 cm Länge am unteren Ende der

bekannten Schwankungsbreite.

Provenienz: Aus österreichischer Privat-

sammlung, erworben in den 1990er Jahren aus

österreichischer Sammlung.

245713

II -

€ 2.500

3127

Zwei Messer, Bronzezeit,

16. - 12. Jhdt. v. Chr.

Ein spätbronzezeitliches Griffzungenmesser

vom Typ Pustimer (Stufe Hallstatt A1) mit

hochgewölbtemKlingenrücken, der zur Spitze

hin s-förmig geschweift ist. Die Schneide wie-

derholt den Schwingungsverlauf in gemäßig-

terer Form. Keilförmiger Klingenquerschnitt

mit leicht eingezogenen Seiten. Auf einer Seite

flache Griffzunge, auf der anderen durch zwei

markante, spitzgratige Rippen begrenzt. In-

nen vier große, durch wulstige Grate getrennte

Nietlöcher zur Befestigung des Griffs. Hinten

V-Kerbe. Herrliche, matte, grünblaue Patina.

Länge 19,7 cm. Perfekt erhaltenes, bronzezeit-

liches Messer eleganter Formgebung.

Dazu eine mittelbronzezeitliche, zweischnei-

dige Messerklinge in Lorbeerblattform mit

Griffangel; diese im unteren Viertel ausge-

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buchtet. Einhieb kurz vor der Spitze. Grüne

Patina. Länge 15,5 cm.

Provenienz: Österreichische Privatsamm-

lung, erworben in den 1990er Jahren im

Kunsthandel.

245715

II

€ 400

3128

Schaftlochaxt der Bronzezeit Südost-

europas, ca. 22. - 16. Jhdt. v. Chr.

Schaftlochaxt vom Typ Padureni mit zylind-

rischer Schaftlochröhre, die im Nacken und

gegenüber unter demKlingenansatz markante

Gußnähte hat, wobei die hintere in einen von

der Röhre leicht abgesetzen Lappen übergeht,

der nur die hintere Hälfte der Röhre nach un-

ten fortsetzt. Die Klinge der Axt hinten kurz

nach oben gezogen, nach markantem Höcker

auf der Oberseite geringfügig nach unten ge-

richtet und sich zur leicht gewölbten Schneide

hin verbreiternd. Ober- und Unterkante ent-

lang eines schwach ausgeprägten Mittelgrates

zweifach facettiert. Dunkle Patina. Intakt.

Länge 15,3 cm.

Provenienz: Österreichische Privatsamm-

lung, erworben in den 1990er Jahren im

Kunsthandel.

245680

II -

€ 300

3129

Schaftlochaxt der Bronzezeit Südost-

europas, ca. 22. - 16. Jhdt. v. Chr.

Schaftlochaxt vom Typ Padureni mit zylind-

rischer Schaftlochröhre, die im Nacken und

gegenüber, unter dem Klingenansatz, spitz-

kantige Gußnähte hat. Auf der Oberfläche

vertikale Glättspuren. Am hinteren Teil der

Röhre unten ein amorpher Lappen, der diese

nach unten fortsetzt. Die Klinge der Axt hin-

ten kurz nach oben gezogen, nach markantem

Höcker auf der Oberseite geringfügig nach

unten gerichtet und sich zur leicht gewölbten

Schneide hin verbreiternd. Ober- und Unter-

kante entlang eines schwach ausgeprägten

Mittelgrates zweifach facettiert. Dunkle Pati-

na. Intakt. Länge 15,7 cm.

Provenienz: Österreichische Privatsamm-

lung, erworben in den 1990er Jahren im

Kunsthandel.

245681

II

€ 300

3130

Randleisten- und Absatzbeil, frühe

und mittlere Bronzezeit, 18.-14. Jhdt. v. Chr.

Frühbronzezeitliches Randleistenbeil mit

schmalem Klingenblatt und geradlinig ab-

3126