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6366
Degen für Offiziere des Ersten Kaiserreichs
Die gekehlte, gerade, dreikantige Klinge floral geätzt und in Resten
vergoldet, Messing-Bügelgefäß, auf dem Stichblatt napoleonischer
Adler über Blitzbündel, Griffschalen aus Perlmutt. Länge 94 cm.
246051
II
€ 300
6367
Degen M an XII für Offiziere der Marine
Kräftige, beidseitig gekehlte Rückenklinge (fleckig), die untere Hälfte
von bikonvexem Querschnitt, beidseitig im oberen Viertel vergoldete
Zierätzungen auf gebläutem Grund, an der Wurzel die Hersteller
signatur „ISB”. Vergoldetes, reich reliefiertes Messing-Bügelgefäß mit
Helmknauf, am Stichblatt innen ein reliefierter Anker, in der Mitte der
Parierstange eine reliefierte Neptunfigur, feine Kupferdrahtwicklung
mit Türkenbünden am vierkantigen Griff. Lederscheide (Knick) mit
vergoldeten Messingbeschlägen. Partiell leicht beschädigt, Alters
spuren. Länge 102 cm.
Schön erhaltene, hochrangige Blankwaffe. Vgl. Lhoste, Épées, S. 237.
246041
II
€ 800
6365
6366
6368
6367
6368
Säbel für Offiziere aus der Zeit des Konsulats
Die gekehlte Rückenklinge imoberenDrittel mit geätzten und inResten
vergoldeten Ranken, an der Fehlschärfe bezeichnet „Goze M. Fourbis-
seur à Metz”, Messingbügelgefäß, gewaffeltes Griffholz. Länge 88,7 cm.
Dieser französische Gefäßtyp war das Vorbild für den Degen der baye-
rischen Sanitätsbeamten aus der Regierungszeit König Max I. Joseph
(1806 - 1825) in vergoldeter Ausführung. Goze, Antoine, Marchand
Fourbisseur, geb. 1739 in Metz, gestorben zwischen 1799 und 1811 in
Metz. 245949
II
€ 300
6369
Briquet-Säbel M an XI für Mannschaften der Infanterie
Kräftige Keilklinge (fleckig, schartig) mit zweischneidiger Spitze.
Massives Bügelgefäß aus Messing, gerippter Griff, Abnahmestempel
„D” und „L”(?) am Griffbügel. Geschwärzte Lederscheide (Stempel
„Chatellerault”) mit glatten Messingbeschlägen, Halteklammern er-
gänzt, Trageknopf ergänzt als Ersatz für die ursprünglich vorhandene
Trageöse, Zahlenstempel am Mundblech. Leicht beschädigt, Alters-
spuren. Länge 75 cm. 238567
II -
€ 240
6369




