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terial geführt, auf der wohl Süßwasserperlen
aufgefädelt waren, die sich durch ungünstige
Lagerungsbedingungen bereits aufgelöst ha-
ben. Höhe 2,2 cm, Breite 1,9 cm.
Provenienz: Aus österreichischer Privat-
sammlung, erworben in den 1990er Jahren aus
den Lagerbeständen eines österreichischen
Kunsthändlers.
245693
II -
€ 500
3111
Goldring mit Fabelwesen, spätes
Mittelalter Südosteuropas, 15. Jhdt.
Massiver Goldring mit fast gleichbleibend
breiter Schiene, die nur kurz vor der Ringplat-
te minimal ausschwingt; innen glatt, außen
dachförmig, im Querschnitt dreieckig. Auf
den Seiten knapp unterhalb der Mitte ein v-
förmiger Absatz. Die spitzovale Ringplatte
von der Schiene durch einen leicht überkra-
genden Absatz von der Schiene abgetrennt.
Auf der Oberseite außen Ritzlinie. Im Innern
ein Fabelwesen eingraviert, links davon ein
Stern, rechts ein Dreieck mit zwei ineinander
verschränkten Dreipässen. Im Feld einzelne,
winzige Gravierungen. 18,46 g. Ringweite 61
(DE) bzw. 9,75 (US). Maximaler Außendurch-
messer 2,5 cm.
Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz, er-
worben in den 80er Jahren im Kunsthandel.
247049
II -
€ 1.800
3112
Bronzeschlüssel mit Silbereinlagen
und Inschrift, byzantinisch, 11. - 12. Jhdt.
Großer Schlüssel mit durchbrochener Reite,
in der ein Schwalbenschwanzkreuz platziert
ist. Auf einer Seite auf den Kreuzarmen oben
und unten: Kreuz / Blüte; links und rechts:
griechische Inschrift. Vor der Reite ein zwei-
fach kräftig geripptes Gesenk. Der hohle
Halm auf allen vier Seiten mit einer Reihe von
in Silber eingelegten Punkten. Vorne, hinter
einem kurzen Zapfen, der zweiteilige, mar-
kant gezahnte Bart. Schöne, dunkelbraune Pa-
tina. Länge 16,4 cm. Sehr schöner und großer
Schlüssel der mittelbyzantinischen Epoche.
Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz, er-
worben in den 80er Jahren im Kunsthandel.
247044
II
€ 500
3111
3109
3110




