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3109
Goldring mit Jerusalemer Kreuz, byzantinisch, 6. - 7. Jhdt.
Ringschiene aus dickem, rundstabigemGolddraht. Unter der kreisrun-
den Ringplatte flachgeklopft und mit dieser verlötet. Auf der Oberseite
der Ringplatte ein Jerusalemer Kreuz mit Niello eingelegt. 7,41 g. Ring-
weite 58 bzw. 8,25 (US). Maximaler Außendurchmesser 2,3 cm.
Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz, erworben in den 80er Jahren
im Kunsthandel.
247048
II
€ 1.200
3110
Goldring mit blauer Glaspaste, frühbyzantisch, 6. Jhdt.
Schmale, imQuerschnitt dreieckige Ringschiene von gleichbleibender
Stärke. Innen glatt, außen zweifach facettiert mit Mittelgrat. Unter der
Ringplatte breitgeklopft und mit dieser verlötet. Auf der Ringplatte ein
5 mm hoher Zarge gelötet, der einen mugeligen Cabochon aus dunkel-
blauem Glas einschließt. Oben und unten durch Kerbdraht am Rand
eingefaßt. Zwischen diesen Kerbdrähten kreuzförmig angeordnet ur-
sprünglich vier feine Drahtösen, von denen drei erhalten sind. Durch
diese wurde ehemals ein Draht oder eine Schnur aus organischemMa-
BYZANZ UND MIT TELALTER
SÜDOSTEUROPAS
3108
Kleinbronze eines Pferdes, römisch, 5. - 6. Jhdt.
Bronzeapplik in Form eines springenden Pferdes, mit Gravierungen
auf Körper und Kopf, die anatomische Details und Zaumzeug bzw.
Schirrung darstellen. Hochgezogener und steil abfallender Schweif, der
auf demweg gestreckten Hinterlauf aufliegt. Besonders auffällig ist der
hoch gesteckte Kamm (Krone). Nur je ein Vorder- und Hinterlauf sind
ausgearbeitet. Möglicherweise Darstellung eines Pferdes aus einem
Rennwagengespann imZirkus. Auf Sockel montiert. Kleine Lötstellen
auf der Rückseite, an denen die Figur wohl auf einem anderen Objekt
angebracht war. Sonst intakt und von schöner Qualität. Länge 11 cm.
Provenienz: Aus österreichischem Kunsthandel, vormals englische
Privatsammlung.
246868
II - III
€ 800
3112
3108




