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ANTIKES GRIECHENLAND

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Illyrischer Helm, griechisch, 2. Hälfte

7. - 1. Hälfte 6. Jhdt. v. Chr.

Bronzener Helm der mittleren Stufe (Typ II)

mit durch leichtem Einzug von Wangenklap-

pen und Nackenschirm deutlich abgetrennter

Kalotte. In einem Stück getrieben. Gesichts-

ausschnitt mit geraden Kanten, die Wangen-

schirme leicht nach vorne gezogen, mit Lö-

chern in den unteren Winkeln zum Befestigen

des Kinnriemens und nach hinten geschwun-

gen in einen Zwickel auslaufend, von dem der

nach außen geschwungene Nackenschirm aus-

geht. Randborte mit markanten, rundköpfigen

Nieten, nach oben durch erhabene, von innen

getriebene Leiste begrenzt. Über dem oberen

Abschluss des Gesichtsausschnittes zwei zu-

sätzliche, horizontale Leisten. Zwischen den

beiden oberen mittig ein Loch zur Befestigung

eines verlorenen Hakens für den Helmbusch.

Auf der Oberseite der Kalotte längs verlau-

fend eine Führungsschiene zur Befestigung

des Helmbusches, seitlich durch zwei hohe,

spitz zulaufende Leisten begrenzt. Diese je-

weils durch zwei niedrige Leisten außen flan-

kiert. Unterhalb der Helmbuschführung auf

der Mitte des Nackenschirms zwei Löcher zur

Befestigung eines weiteren Hakens für die

Helmbuschfixierung. Dunkelgrüne Patina mit

Oxydauflagen. Vereinzelte, kleinere Risse in

der Kalotte und dem Nackenschirm von in-

nen her verstärkt. Insgesamt gute metallische

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