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18

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3004

Randleistendolch, Vorderasien, 11. - 10. Jhdt. v. Chr.

Bronzedolch mit schmaler, ganz leicht geschwungener Klinge, die ei-

nen flachen, kaum ausgeprägtenMittelgrat, beidseitig durch eine Linie

begrenzt, besitzt. Der beidseitig eingezogene Griff am oberen Ende

leicht gewölbt und ringsherummit Randleisten zur Aufnahme der einst

vorhandenen Griffschalen aus organischem Material versehen. Dun-

kelbraune Patina mit grünen Oxydauflagen. Kanten schartig, Spitze

abgebrochen. Erhaltene Länge 35,6 cm.

Provenienz: Aus norddeutscher Privatsammlung, erworben imKunst-

handel, erwähnt in einem Schreiben der Abteilung für westasiatische

Altertümer des Britischen Museums im Jahr 1999.

243963

II - III

€ 200

3005

Eisendolch mit Maskengriff, Luristan, frühes 1. Jtsd. v. Chr.

Lorbeerblattförmige Klinge mit breiter Mittelrippe, vorderste Spitze

abgebrochen und kleine Scharten an den Schärfen. Eingefasst in den

mit der Breitseite um 90 Grad verdrehten Griff. Der untere Teil nahezu

rechteckig mit zwei übereinanderliegenden Tiermasken an jeder Seite.

Darüber, markant nach innen abgesetzt, ein nach oben sich verbrei-

ternder, trapezoider Griff mit zwei Rippen, abgeschlossen durch eine

runde Knaufscheibe, die an den Seiten durch zwei gegenüberliegende

menschliche Masken verziert ist. Griff und Knauf mit rotbraunen Ei-

senoxyden überzogen, sonst sehr gut erhalten. Seltene Waffe der frü-

hen altiranischen Eisenzeit. Länge 34,7 cm.

Provenienz: Berliner Privatsammlung, übernommen aus altem Fami-

lienbesitz.

234847

II - III

€ 960

3006

Kurzschwert aus Bronze, Nordwesten des Irans,

12. - 10. Jhdt. v. Chr.

Früheisenzeitliches Kurzschwert, aus einem Stück gegossen. Trian-

guläre, gleichmäßig spitz zulaufende Klinge mit markantem, 3 - 6 mm

breitem Mittelgrat, der auf der Oberseite abgeplattet ist. Im obersten

Teil geht die Klinge in eine massive, imQuerschnitt schiffchenförmige

Fehlschärfe von ca 2 cm Höhe über. Es folgt ein im Querschnitt ovaler

Griff, mittig mit einer Griffplatte, die beiderseitig mit einer hohlen,

halbrunden Griffschale überwölbt ist. Auf beiden Seiten drei vierecki-

ge Durchbrechungen, zwischen den äußeren dreizehn schmale Rip-

pen rings um den Griff herum. Oben durch einen halbmondförmigen

Knauf abgeschlossen, der beiderseits hohe, leicht gewölbte Randleis-

ten entlang der Griffplatte besitzt, die einst mit organischem Material

ausgefüllt waren. Grüne Patina. Vereinzelt minimale Scharten an den

Kanten, sonst intakt. Eine enge Parallele stammt aus dem Friedhof von

Tepe Marlik in der Provinz Gilan. Länge 49 cm.

Provenienz: Norddeutsche Privatsammlung, erworben 1978 im

Schweizer Kunsthandel.

243962

II -

€ 800

3007

Kupferaxt, vorderasiatische Kupferzeit, 3. Jtsd. v. Chr.

Flache Klinge trapezoider Grundformmit leicht auszipfelnden Enden

der leicht gewölbten Schneide. Sich zum stumpfnackigen Ende hin

3006

3005

3004