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17

ÄGYPTEN UND ASIEN

3001

Randleistendolch, vorderasiatisch, spätes 2. Jtsd. v. Chr.

Exzellent erhaltener zweischneidiger Lappendolch mit einheitlich

grüner Patina. Griff mit geometrisch dekorierter Randeinfassung für

die fehlende Griffschale, Nietloch mit breitem Dorn in sichelförmi-

gem Knauf. Am Klingenansatz beidseitig Gravur mit Palmettende-

kor. Schmale, sich zur Klingenwurzel verbreiternde Dolchklinge mit

abgeflachtem Mittelgrat. Schneiden mit minimalen Ausbrüchen. In-

takt. Prachtexemplar mit einer Klingenlänge von 26 cm, Gesamtlänge

38,4 cm.

Provenienz: Aus rheinischer Privatsammlung, alter Familienbe-

sitz, übernommen aus der Sammlung des Vaters und teilweise der

Großmutter.

246263

II

€ 500

3002

Randleistendolch, vorderasiatisch, spätes 2. Jtsd. v. Chr.

In einem Stück gegossener Bronzedolch. Der Griff beidseitig von

Randleisten zur Aufnahme der fehlenden Griffeinlagen gerahmt.

Knauf halbmondförmig, zwei halbkreisförmige Einzüge oberhalb des

Querriegels. Klinge minimal gebaucht, auf dem Klingenblatt drei im

Relief hervortretende Mittelrillen. Gut erhaltene dunkelgrüne Ober-

fläche. Trotz vereinzelter Korrosionsspuren und minimaler Ausbrüche

an der Schneide hervorragend erhaltenes Exemplar. Länge der Klinge

25 cm, Gesamtlänge 37,5 cm.

Provenienz: Aus rheinischer Privatsammlung, alter Familienbe-

sitz, übernommen aus der Sammlung des Vaters und teilweise der

Großmutter.

246264

II

€ 500

3003

Randleistendolch, Luristan, spätes 2. Jtsd. v. Chr.

Unterhalb des Hefts 4,5 cm breite Klinge mit deutlichemMittelgrat, die

sich zur Spitze hin auf 1,8 cm verjüngt, die eigentliche Spitze mit einem

markanten Knick dreieckig abgesetzt. Die im Querschnitt schiffsför-

mige Parierstange im Überfangguss auf das obere Klingenende aufge-

setzt. Unterkante nach oben eingezogen, Oberkante gerade, auf beiden

Schauseiten zwei horizontale Linien über die gesamte Breite. Darüber

der vierkantige Griff, im untersten Abschnitt massiv, darüber dünn mit

hohen Randleisten, in der Mitte ein Loch zur Befestigung von heu-

te verlorenen Griffschalen. Der Griff geht oben in einen halbrunden,

breiten Knauf über, der entlang der Ränder und in der Mitte durch

insgesamt drei Wülste gegliedert ist. Schöne, dunkelgrüne Patina. Mi-

nimale Scharten an den Schneiden, sonst intakt. Länge 37,3 cm.

Provenienz: Aus mitteldeutscher Privatsammlung, erworben im Jahr

2002 in Schweizer Galerie.

242440

II -

€ 800

3001

3002

3003