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6643

Säbel der Wiener Nationalgarde,

um 1800

Kräftige, leicht gekrümmte Rückenklinge

(fleckig) mit beidseitiger Hohlbahn und zwei-

schneidiger Spitze. Im oberen Bereich beid­

seitig geätzter und vergoldeter Dekor auf

gebläutem Grund mit Wiener Wappen, be-

kröntem Doppeladler mit Herrscherchiffre

„FII” sowie Schriftzug „Zur Vertheidigung

des VaterLandes”. Eisernes Bügelgefäß mit

Mitteleisen und aufgelegtem, doppelt ver-

schraubtem Stichblatt. Hilze mit Resten der

alten Schnurwicklung (Drahtwicklung neu

ergänzt). Belederte Holzscheide (berieben)

mit Eisenbeschlägen und zwei beweglichen

Trageringen (einer fehlt). Leicht beschädigt,

Altersspuren. Länge 92 cm.

Sehr seltene Blankwaffe mit außergewöhnlich

schön erhaltener Klingenverzierung.

243027

II - III

€ 900

6644

Säbel für Stabsoffiziere, um 1800

Kräftige, beidseitig gekehlte Rückenklinge

(etwas narbig) mit zweischneidiger Panduren-

spitze, amRücken die Herstellerätzung „Wilh:

Eickhorn in Sohlingen”, beidseitig der geätzte

Doppeladler. Durchbrochen gearbeitetes

Messingbügelgefäß mit ausklappbarem Terz-

bügel, belederte Hilze mit Drahtwicklung.

Messingscheide mit zwei beweglichen Trage-

ringen (kleine Dellen, Risse, Altreparatur).

Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 96,5 cm.

Sehr selten.

244564

II

€ 600

6645

Säbel M 1836 für Mannschaften

der Infanterie

Geschwungene Rückenklinge (etwas narbig,

schartig), am Ansatz eingeschlagene Her­

stellerbezeichnung „Fischer” und „1852 C” mit

Doppeladler. Eisernes Bügelgefäß, lederbezo-

gene Hilze (kleine Fehlstellen), Parierstange

gestempelt „1852” und „Jurma”. Lederscheide

mit eisernemOrtblech undKoppellasche (Riss

am herzförmigen Trageknopf). Teilweise leicht

beschädigt, Altersspuren. Länge 80 cm.

243007

II

€ 250

6643

6644