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6620
Pallasch aus der Regierungszeit
Kaiser Karls VI., 1711-40
Kräftige, patinierte, teilweise korrodierte
Rückenklinge, beidseitig gekehlt, zweischnei-
dige Mittelspitze, terzseitig Spuren eines ge-
ätzten Doppeladlers, quartseitig ein geätztes,
antikisierendes Herrscherprofil, darunter der
Namenszug „carolus VI”. Messing-Bügel
gefäß (neu vernietet) mit terzseitigem „Mittel-
eisen”, auf der Gegenseite eine in der Ge-
brauchszeit reparierte Fehlstelle, Haltestift
amGriffrücken fehlt. Neu belederte Hilze mit
neuer Messingdrahtwicklung. Beschädigt,
Altersspuren. Länge 95 cm.
243115
III
€ 300
6621
Pallasch für Offiziere der Kavallerie,
18. Jhdt.
Kräftige, zweischneidige, beidseitig gekehlte
Klinge (etwas narbig) mit Mittelspitze (in der
Gebrauchszeit gekürzt), oben beidseitig ein
geätzter Doppeladler. Massives, reliefiertes
Messinggefäß mit Griffbügel, drei Terz
spangen, Knöchelschild (Trophäe) sowie
Knauf in Form eines vollplastischen, lorbeer-
umkränzten Hauptes. Belederte Hilze (berie-
ben). Partiell leicht beschädigt, Altersspuren.
Länge 104,5 cm.
Seltener Pallasch mit einheitlicher Patina.
243113
II
€ 1.500
6622
Pallasch für Unteroffiziere
der schweren Kavallerie, 1. Hälfte 18. Jhdt.
Gerade, zweischneidige Klinge (narbig) mit
bikonvexem Querschnitt und Mittelspitze,
beidseitig geätzt der Passauer Wolf zwischen
den Zahlen „1614”. Messing-Bügelgefäß (neu
vernietet) mit Daumenring, „Mitteleisen” und
Griffrücken mit Knaufkappe in Löwenkopf-
form. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge
96,5 cm.
242927
II
€ 500
6621
6621
6622




