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265

6620

Pallasch aus der Regierungszeit

Kaiser Karls VI., 1711-40

Kräftige, patinierte, teilweise korrodierte

Rückenklinge, beidseitig gekehlt, zweischnei-

dige Mittelspitze, terzseitig Spuren eines ge-

ätzten Doppeladlers, quartseitig ein geätztes,

antikisierendes Herrscherprofil, darunter der

Namenszug „carolus VI”. Messing-Bügel­

gefäß (neu vernietet) mit terzseitigem „Mittel-

eisen”, auf der Gegenseite eine in der Ge-

brauchszeit reparierte Fehlstelle, Haltestift

amGriffrücken fehlt. Neu belederte Hilze mit

neuer Messingdrahtwicklung. Beschädigt,

Altersspuren. Länge 95 cm.

243115

III

€ 300

6621

Pallasch für Offiziere der Kavallerie,

18. Jhdt.

Kräftige, zweischneidige, beidseitig gekehlte

Klinge (etwas narbig) mit Mittelspitze (in der

Gebrauchszeit gekürzt), oben beidseitig ein

geätzter Doppeladler. Massives, reliefiertes

Messinggefäß mit Griffbügel, drei Terz­

spangen, Knöchelschild (Trophäe) sowie

Knauf in Form eines vollplastischen, lorbeer-

umkränzten Hauptes. Belederte Hilze (berie-

ben). Partiell leicht beschädigt, Altersspuren.

Länge 104,5 cm.

Seltener Pallasch mit einheitlicher Patina.

243113

II

€ 1.500

6622

Pallasch für Unteroffiziere

der schweren Kavallerie, 1. Hälfte 18. Jhdt.

Gerade, zweischneidige Klinge (narbig) mit

bikonvexem Querschnitt und Mittelspitze,

beidseitig geätzt der Passauer Wolf zwischen

den Zahlen „1614”. Messing-Bügelgefäß (neu

vernietet) mit Daumenring, „Mitteleisen” und

Griffrücken mit Knaufkappe in Löwenkopf-

form. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge

96,5 cm.

242927

II

€ 500

6621

6621

6622