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und Seitenbleche aus Messing. Ledernes

Bandelier, komplett mit reliefierten Messing-

beschlägen, drei Räumnadelkettchen an

Löwenkopf. Partiell leicht beschädigt, Alters-

spuren. Seltener, früher Kartuschkasten.

245250

II

€ 1.000

6614

Felddegen, Anfang 18. Jhdt.

Breite, zweischneidige Klinge (etwas narbig)

mit beidseitiger Hohlkehle und Mittelspitze.

Eisernes Gefäß (narbig) mit drei balusterartig

abgeteilten Bügeln, glattem herzförmigen

Stichblatt, Daumenring, Griffkappe mit ge-

welltem Rand, geschwärzte belederte Hilze

(berieben) mit Kupferdrahtwicklung. Ge-

brauchs- und Altersspuren. Länge 97,5 cm.

244592

II

€ 500

6615

Offiziersdegen, Trageweise nach 1765

Zweischneidige, geätzte Klinge mit rauten­

förmigem Querschnitt und schwach angedeu-

teter Colichemarde-Form, beidseitig halbes

Wagenrad und „GZ” (Ziegler) als Signatur. In

Resten vergoldetes Messinggefäß mit gewölb-

tem, symmetrischem Stichblatt. Knauf und

Stichblatt jeweils mit Chiffren Krone/„MT”

(Maria Theresia) und Krone/„JC” (Joseph

Cronprinz). Länge 99 cm.

Ziegler- oder auch „Minister”-Klingen waren

schon seinerzeit äußerst begehrt und kosteten

bis zu 20 Dukaten pro Stück. Ihr Hersteller

soll ehemals in Sachsen Ministerrang inne

gehabt haben. Vgl. Hilbert, Blankwaffen

aus drei Jahrhunderten, Berlin 1998, S. 58,

Abb. 34.

245161

II

€ 1.200

6616

Degen für Beamte, 19. Jhdt.

Stichklinge von bikonvexem Querschnitt,

beidseitig etwa zur Hälfte fein geätzt mit

Trophäen, Ranken und Namenszug „Herz

Sebastian”. Reliefiertes, vergoldetes Messing-

Bügelgefäß (nachvernietet), am Stichblatt ein

aufgeschraubter doppelköpfiger Adler mit

ovalem Bindenschild und Schwert, helle

Horngriffschalen. Braune Lederscheide mit

vergoldeten Beschlägen. Gebrauchs- und

Altersspuren. Länge 91 cm.

243008

II

€ 200