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Mexiko

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Helm der Palastgarde unter Kaiser

Maximilian I. von Mexiko 1864-67

Neusilberglocke mit in Resten vergoldeter

Messingeinfassung und diamantierten, ver­

silberten bzw. vergoldetenNietköpfen, der Vor­

derschirm (eine seitliche Niete fehlt) unfach­

männisch fixiert, der Hinterschirmmit grünem

Samt ausgekleidet. DieHelmspitze in Formdes

mexikanischen Adlers mit Schlange in Krallen

und Schnabel, die teilpolierte Vergoldung sehr

schön erhalten. Silbernes Emblem in Mann­

schaftsausführung als Stern des Ordens vom

aztekischen Adler mit goldener Auflage auf

dem in Resten vergoldeten Medaillon. Leder­

gefütterte Schuppenketten nach österreichi­

schem Vorbild mit Vergoldungsresten, die Ro­

setten mit aufgelegten, versilberten und

vergoldeten Sternen des Ordens vom azteki­

schen Adler, Nationalkokarde aus lackiertem

Blech. Das helle Lederschweißband lose anbei.

Seidenfutter.

Einer der prächtigsten und seltensten Helme.

Von den rund 40 Exemplaren, die existiert

haben dürften, sind weltweit nur noch eine

Handvoll erhalten. Die meisten Soldaten der

Palastgarde fielen entweder bei der Belagerung

Queretaros oder wurden mit dem Kaiser hin­

gerichtet. Wie auch bei anderen europäischen

Garden war die Palastgarde Kaiser Maxi­

milians I. von Mexiko ausschließlich aus Offi­

zieren aufgestellt, nur die höheren Offiziere

durften dabei Helme in Offiziersausführung

tragen, die niedrigeren Dienstgrade hingegen

in einfacherer „Mannschaftsausführung”.

Sämtliche Uniformierungsdetails soll der

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