Previous Page  345 / 554 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 345 / 554 Next Page
Page Background

|

343

6816

Säbel für Offiziere der Marine, um 1900

Leicht geschwungene, gekehlte Rückenklinge mit zweischneidiger

Spitze. In Resten vergoldetes Bügelgefäß, auf dem terzseitigen Stich-

blatt Trophäendekor und aufgelegte Tughra des Sultans Mehmed VI.

Vahideddin, das quartseitige Stichblatt klappbar zur Scheidenverriege-

lung. Löwenkopfknauf mit eingelegten Glasaugen in Rot und Grün.

Beingriff mit Messingdrahtwicklung. Lederscheide mit leicht ver­

zierten Messingbeschlägen. Länge 94 cm.

Sehr seltener Marinesäbel.

236408

II - III

€ 1.100

6817

Säbel für Offiziere, datiert 1940

Leicht geschwungene, gekehlte Rückenklinge. Auf der Wurzel terz­

seitige Herstellerinschrift „TC ANKARA H.-O. 3-1-1940”. Messing-

bügelgefäß mit einseitigemHalbmond und Stern auf demParierlappen.

Der Horngriff mit dreifacher Drahtwicklung und anhängendem

Portepee. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Trageringen aus Messing.

Länge 97,5 cm.

243884

II -

€ 450

6818

Effektenkonvolut

Vier Paar Schulterklappen für einen Flottillenadmiral, Oberst (2x) und

für einen Major, drei Schulterklappen-Überzüge im Rang eines

Obersts auf olivgrünem Tuch, dazu zahlreiche Schulterstück-Auflagen

wie Eichenlaubkränze, Rangsterne und Knöpfe.

245199

II +

€ 150

6819

Karten- bzw. Meldetasche, Beginn 1. Hälfte 20. Jhdt.

Leder geschwärzt, vs. separat aufgelegtes Emblem aus Messing, dar­

stellend Krummsäbel und Halbmond. Lederriemen (gekürzt). Maße

ca. 19x23 cm. Ungemarkt, leichte Gebrauchsspuren.

242172

II

€ 250

6820

Schiffsgeschützplakette mit Tughra des Sultans

Mehmed V. Resat, 1909 - 1918

Ovale, bombierte Bronzeplakette mit sechs Befestigungslöchern für

Schrauben. Schauseitig eine große Waffenpanoplie mit angehängten

osmanischen Orden, darüber Sultanstughra auf einem beschrifteten

Halbmond in großem Strahlenkranz. Auf Holztafel mit Tragering

montiert. Maße 15 x 11,5 cm.

Nach dem Regierungsantritt von Sultan Mehmed V. im Jahr 1909 wur-

de die osmanische Flotte vor allem durch Ankäufe in Großbritannien,

Frankreich, ab 1914 auch in Deutschland (Schlachtkreuzer Goeben,

Kreuzer Breslau) kontinuierlich ausgebaut. Gewisse größere Geschüt-

ze kennzeichnete man mit hoheitlichen Plaketten. Selten.

Dazu die Broschüre „Album de la Grande Guerre” Nr. 33, 1917 mit

Fotos vom Besuch Kaiser Wilhelms II. in Konstantinopel.

234521

II

€ 400

6821

Ungarn

6821

Säbel für Offiziere der Husaren, Ungarn, 17. Jhdt.

Leicht geschwungene, oben beidseitig gekehlte Rückenklinge (fleckig,

schartig), die untere Hälfte bis zur Spitze zweischneidig, beidseitig

geschlagene Reihen gezahnter Sichelmarken, Pi-Marken und Inschrift

„MAILANT”. Kräftige eiserne Parierstange mit Mitteleisen (quart­

seitig abgebrochen). Hilze mit Fingerrillen und vernähter Belederung

(kleine Fehlstellen), eiserne Knaufkappe und Kette. Eisenteile des

Gefäßes korrodiert. Länge 87,5 cm.

243110

II - III

€ 800