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6816
Säbel für Offiziere der Marine, um 1900
Leicht geschwungene, gekehlte Rückenklinge mit zweischneidiger
Spitze. In Resten vergoldetes Bügelgefäß, auf dem terzseitigen Stich-
blatt Trophäendekor und aufgelegte Tughra des Sultans Mehmed VI.
Vahideddin, das quartseitige Stichblatt klappbar zur Scheidenverriege-
lung. Löwenkopfknauf mit eingelegten Glasaugen in Rot und Grün.
Beingriff mit Messingdrahtwicklung. Lederscheide mit leicht ver
zierten Messingbeschlägen. Länge 94 cm.
Sehr seltener Marinesäbel.
236408
II - III
€ 1.100
6817
Säbel für Offiziere, datiert 1940
Leicht geschwungene, gekehlte Rückenklinge. Auf der Wurzel terz
seitige Herstellerinschrift „TC ANKARA H.-O. 3-1-1940”. Messing-
bügelgefäß mit einseitigemHalbmond und Stern auf demParierlappen.
Der Horngriff mit dreifacher Drahtwicklung und anhängendem
Portepee. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Trageringen aus Messing.
Länge 97,5 cm.
243884
II -
€ 450
6818
Effektenkonvolut
Vier Paar Schulterklappen für einen Flottillenadmiral, Oberst (2x) und
für einen Major, drei Schulterklappen-Überzüge im Rang eines
Obersts auf olivgrünem Tuch, dazu zahlreiche Schulterstück-Auflagen
wie Eichenlaubkränze, Rangsterne und Knöpfe.
245199
II +
€ 150
6819
Karten- bzw. Meldetasche, Beginn 1. Hälfte 20. Jhdt.
Leder geschwärzt, vs. separat aufgelegtes Emblem aus Messing, dar
stellend Krummsäbel und Halbmond. Lederriemen (gekürzt). Maße
ca. 19x23 cm. Ungemarkt, leichte Gebrauchsspuren.
242172
II
€ 250
6820
Schiffsgeschützplakette mit Tughra des Sultans
Mehmed V. Resat, 1909 - 1918
Ovale, bombierte Bronzeplakette mit sechs Befestigungslöchern für
Schrauben. Schauseitig eine große Waffenpanoplie mit angehängten
osmanischen Orden, darüber Sultanstughra auf einem beschrifteten
Halbmond in großem Strahlenkranz. Auf Holztafel mit Tragering
montiert. Maße 15 x 11,5 cm.
Nach dem Regierungsantritt von Sultan Mehmed V. im Jahr 1909 wur-
de die osmanische Flotte vor allem durch Ankäufe in Großbritannien,
Frankreich, ab 1914 auch in Deutschland (Schlachtkreuzer Goeben,
Kreuzer Breslau) kontinuierlich ausgebaut. Gewisse größere Geschüt-
ze kennzeichnete man mit hoheitlichen Plaketten. Selten.
Dazu die Broschüre „Album de la Grande Guerre” Nr. 33, 1917 mit
Fotos vom Besuch Kaiser Wilhelms II. in Konstantinopel.
234521
II
€ 400
6821
Ungarn
6821
Säbel für Offiziere der Husaren, Ungarn, 17. Jhdt.
Leicht geschwungene, oben beidseitig gekehlte Rückenklinge (fleckig,
schartig), die untere Hälfte bis zur Spitze zweischneidig, beidseitig
geschlagene Reihen gezahnter Sichelmarken, Pi-Marken und Inschrift
„MAILANT”. Kräftige eiserne Parierstange mit Mitteleisen (quart
seitig abgebrochen). Hilze mit Fingerrillen und vernähter Belederung
(kleine Fehlstellen), eiserne Knaufkappe und Kette. Eisenteile des
Gefäßes korrodiert. Länge 87,5 cm.
243110
II - III
€ 800




