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Kavallerie-Offizierssäbel, um 1790

Bezeichnet als „à garde tournante” . Mont­

morency-Klinge (etwas fleckig, zwei kleine

Scharten), das Messing-Bügelgefäß mit durch-

brochenem Stichblatt und zwei ausklappbaren

Schutzbügeln, die Kanten wellenförmig facet-

tiert, reich ziselierter vergoldeter Löwenkopf-

knauf, Kupferdrahtwicklung. Länge 95,8 cm.

245804

II - III

€ 400

6353

Säbel für Offiziere der Kavallerie,

Ende 18. Jhdt.

Kräftige, leicht geschwungene Klinge à la

Montmorency mit zweischneidiger Panduren-

spitze, auf demRücken die Herstellerbezeich-

nung „Manufre de Klingenthal, Coulaux”, an

der Wurzel Abnahmestempel. Messinggefäß

(Vergoldungsspuren) mit vier Terzbügeln und

durchbrochen gearbeitetem Knöchelschild,

fein reliefierter Löwenkopfknauf. Brünierte

Eisenscheide mit Messingbeschlägen (Vergol-

dungsspuren), zwei beweglichen Trageringen

und eisernem Schlepper. Gebrauchs- und

Altersspuren. Länge 108 cm.

Seltene, sehr repräsentative Offizierswaffe.

238556

II

€ 2.000

6354

Säbel für Offiziere der berittenen

Mineure, um 1800

Kräftige, leicht gekrümmte Rückenklinge à

la Montmorency mit breiter, zweischneidiger

Spitze, im oberen Bereich beidseitig vergolde-

te Zierätzungen auf gebläutem Grund. Ver­

goldetes Messing-Bügelgefäß, terzseitig mit

zusätzlichen Spangen, belederte Hilze und

versilberte Kupferdrahtwicklung. Gebrauchs-

und Altersspuren. Länge 98,5 cm. Schön er-

haltener, seltener und hochrangiger Säbel,

Vgl. Lhoste/Resek, Les Sabres, S. 319.

245099

II

€ 1.300