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und glattem, birnförmigem Knauf. Leder-
wicklung des Griffes ergänzt. Länge 79 cm.
242915
II
€ 2.000
5030
Infanterie-Offiziersdegen,
Österreich, um 1580
Breite, zweischneidige Klinge, stumpfwinkli-
ge Mittelspitze mit geraden Kanten, beidseitig
oben eine eingeschlagene Halbmondmarke.
Eisernes Bügelgefäß mit nach unten geboge-
ner Parierstange und terzseitigem Parierring.
Originale Drahthilze mit Drahtwicklung aus
Eisen und Türkenbünden. Flacher, zweifach
gelochter Knauf. In allen Teilen originaler
Haudegen, die Klingenmarke wahrschein-
lich von einem Toledaner Meister, Vgl. Seitz,
Blankwaffen, Bd. 2, S. 267, Abb. 259 (Nr. 39).
Länge 95,5 cm
243074
II
€ 2.500
5031
Fuhrmannsdusägge, Österreich,
Ende 16. Jhdt.
Leicht geschwungene Keilklinge mit Jelman
und zweischneidiger Spitze, terzseitig ge-
schlagene gezahnte Sichelmarken. S-förmige
Parierstange mit Vogelkopfenden und terz-
seitigem Stichblatt. Original belederte Hilze
(berieben). Vogelkopfknauf. Länge 77 cm.
Das Stichblatt deckte einen Patronenköcher
an der Lederscheide dieser „Büchsensäbel“
ab. Schön erhaltenes, seltenes Exemplar, ge-
fasst wahrscheinlich von AbrahamEckhart in
Graz, um 1585, Vgl. Bestand im Landeszeug-
haus Graz.
242947
II
€ 2.000
5028




