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WÜRT TEMBERG

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Generalmajor Max Schlee Pascha -

persönliche Ordensschnalle

13-teilige Schnalle mit Preußen: Eisernes

Kreuz 1914, Württemberg: Militär-Verdienst-

Orden (Schnallenstück von Godet), Bayern:

Militär-Verdienst-Orden 3. Klasse mit Krone

und Schwertern (vergoldete Hemmerle-Ferti-

gung, Chips), Braunschweig: Ernst-August-

Kreuz 1914, Lübeck: Hanseatenkreuz, Deut-

sches Reich: Frontkämpfer-Ehrenkreuz 1934,

Preußen: Roter-Adler-Orden 4. Klasse („W”),

Württemberg: Dienst-Ehrenzeichen 1. Klasse

unter Wilhelm II., Centenarmedaille 1897

(Fehlstelle), Österreich: Militär-Verdienst-

kreuz 3. Klasse mit KD, Ungarn: Kriegsdenk-

münze 1914-18, Osmanisches Reich: Liakat-

Medaille in Gold mit Säbelspange,

Imtiaz-Medaille in Silber mit Säbelspange

(Medaille verlustig). Rückseitig das Stoff-Sig-

net der Berliner Traditionsfirma „Gebr. Go-

det” und zusammen mit 15-teiliger Feld-

schnalle und der Knopflochschleife mit

Schwerter-Auflage im Etui des Schnallen-

Nähers Godet um 1930.

Max Schlee-Pascha (1866 - 1932) war ein

württembergischer Generalmajor. Anfang

1914 wurde er mit der Uniform des Feldartille-

rie-Regiments „Prinzregent Luitpold von

Bayern” (2. Württembergisches) Nr. 29 zur

osmanischen Armee überstellt. 1915 bis 1918

war er im türkischen „Großen Hauptquartier”

in Konstantinopel (im Rang eines Komman-

dierenden Generals) als Generalinspekteur

der türkischen Feldartillerie tätig.

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einem

„bayerischen” Regiment, wurde ihm im Juni

1917 der MVO in der sehr seltenen, silberver-

goldeten Ausführung verliehen. Schlee war

auch der einzige Württemberger, dem beide

osmanische Verdienstorden (Osmanie- und

Medjidji-Orden) in der 2. Klasse mit Säbeln

verliehen wurden.

Prachtvolle Schnalle von militärhistorischer

Bedeutung für die deutsch-türkische Allianz

während des Weltkrieges!

240831

II

€ 2.700

gnetischer Eisenkern, stark gewölbte Ausfüh-

rung. Rs. Nadelsystem und orig. Gravur „Gott

schütze dich!”. Im Verleihungsetui, Deckel

gewölbt.

Ab 18.12.1918 wird Hauptmann Schwenhage

vom Füsilier-Regiment Nr. 122 (bis 10.1.1919)

gewählter Regimentsführer des IR 126. Als

letzter Dienstgrad wird in der Rangliste für

Schwenhage Major (dann a.D.) beim Infante-

rie-Regiment Nr. 126 Großherzog Friedrich

von Baden (8. Württembergisches) angege-

ben. Direkt aus einer Haushaltsauflösung, in

alter Zigarrenkiste verwahrt. Schöne Spange

mit dem kgl. württembergischen Militär-Ver-

dienstorden.

245228

II +

€ 1.200

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Major Schwenhage, Füsilier-Regiment

122 - Ordensschnalle und Eisernes Kreuz

1. Klasse im Etui

Ordensschnalle mit zehn Auszeichnungen (elf

Ordensbänder), rs. Filzabdeckung und Nadel-

system. Bei den Auszeichnungen: Württem-

berg Militär-Verdienstorden, Ritterkreuz in

Gold, Dienst-Ehrenzeichen 1. Klasse, Kreuz

für Offiziere nach 25 Dienstjahren, weitere

Orden Österreich und Bulgarien. Dazu die an

der Schnalle fehlende Auszeichnung Franz

Joseph-Orden, Ritterkreuz, goldene Ausfüh-

rung (unrichtig mit Broschierung), Krone un-

vollständig bzw. ergänzt, ungemarkt, so

vermtl. getragen am Zivilanzug, Höhe 48,5

mm, Gewicht 12,5 g. Weiterhin Eisernes

Kreuz 1. Klasse 1914, mehrteilig gefertigt, ma-

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