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Emblem mit polierten Details und durch­

brochener Krone, Kreuzblattbeschlag mit

Rundkopfschrauben und abschraubbarer,

kannelierter Spitze nach hessischem Muster,

Nackenschiene mit Kugelnieten. Gewölbte

Schuppenketten an Steckrosetten, Reichs­

kokarde in Offiziersausführung, lackierte,

eiserne Landeskokarde nach hessischem

Muster.

246627

II

€ 2.300

|

417

7047

Prinz Ernst August von Hannover

und Prinzessin Thyra - gemeinsame goldene

Geschenknadel in Etui

18 Karat Gold. Verschlungene Monogramme

„EA” und „T” unter Königskrone, die rote

Emailleunterfütterung der Krone separat

vernietet. Lange, gedrehte Goldnadel. Ge-

samthöhe 84 mm, Gewicht 5,2 g. Im blauen

Lederetui mit Goldranddekor des Berliner

Hofjuweliers Sy & Wagner, das Futter aus

champagnerfarbener Seide und lachsfarbe-

nem Samt. Hochwertiges Ehrengeschenk, die

Fertigung durch den kgl. Hoflieferanten der

Hohenzollern lässt auf einen Zeitraum nach

1913 schließen.

Prinz Ernst August (II.) von Hannover (1845

- 1923) war als einziger Sohn des Königs

Georg V. von Hannover der letzte Kronprinz

des Königreichs. Nach der Annexion durch

Preußen 1866 folgte er seinem Vater ins

österreichische Exil. 1878 heiratete er die

dänische Prinzessin Thyra, Tochter des

Königs Christian IX. von Dänemark, mit der

er sechs Kinder hatte. Da Prinz Ernst August,

der zudem Prinz von Großbritanien und

Irland, Herzog von Braunschweig-Lüneburg

und 3. Duke of Cumberland war, die Erb­

ansprüche in Hannover nicht aufgab und ab

1884 auch den Anspruch der Welfen auf das

HerzogtumBraunschweig erhob, war das Ver-

hältnis zu den Hohenzollern äußerst ange-

spannt. Erst mit der Hochzeit seines Sohnes

Ernst August (III.) mit Viktoria Luise, Toch-

ter Kaiser Wilhelms II., im Jahr 1913 ent-

spannte sich das Verhältnis und Prinz Ernst

August verzichtete zugunsten seines Sohnes

auf den Titel eines Herzogs von Braunschweig.

244615

I - II

€ 700

7048

Daguerrotypie Lüneburg,

Hannoveraner Soldat, gerahmt

Versilberte Metallplatte mit Dreiviertel­

portrait eines stehenden Soldaten, in der rech-

ten seinen HelmM 49 haltend. In Rahmen mit

hochovalem Bildausschnitt, die darüber-

liegende Glasplatte mit einigen malerischen

Detailergänzungen an Uniform und Helm.

Vergoldete Rahmen-Deckplatte mit erneutem

Glas, rs. Etikett „Photographisches Daguer-

reotypie-Institut von F.W. Güttich Lüneburg”,

die Verklebung erneuert. Bildmaße ca. 7 x

5,5 cm, Rahmenmaße 13 x 11 cm. Sehr selten.

242434

II -

€ 800

7049

Hessen-Darmstadt

7049

HelmM 1897 für Offiziere

der Infanterie

Schwarz lackierte Lederglocke mit rundem

Vorderschirm und goldenen Beschlägen,

feines Schweißleder mit Seidenrips, rot

bzw. grün gefütterte Schirme. Auf der Ober-

seite links beschädigt. Frostig vergoldetes