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5118
Waidpraxe, deutsch, 17./18. Jhdt.
Kräftiges, zur Spitze verbreitertes Blatt mit
innenliegender Schneide. Auf der eisernen
Grifffassung oberseitig geschnittenes Mono-
gramm „I.J.H“. Konischer Griff aus geperltem
Hirschhorn mit eiserner Knaufplatte. Länge
35 cm. In originaler, geometrisch punzierter
(etwas fragmentarischer) Lederscheide.
242989
II -
€ 220
5119
Großer Hirschfänger, deutsch,
um 1720
Schlanke Rückenklinge mit zweischneidi-
ger Spitze und beidseitiger, flacher Kehlung.
Am Klingenansatz Reste von Zierätzung.
Muschelförmiges Stichblatt aus Messing, re-
liefierter Griffbügel aus Messing mit Resten
von Vergoldung. Griffschalen aus Hirschhorn
mit beidseitig je vier Ziernieten aus Messing
(eine fehlt). Spätere (?), lederbezogene Holz-
scheide mit Messinggarnitur. Eingeschobenes
Beimesser mit Rückenklinge und Hirschhorn-
griff, die Knaufkappe fehlt. Länge 76 cm.
242600
II -
€ 800
5120
Silbermontierter Hirschfänger
aus dem Besitz eines Grafen von Erbach,
süddeutsch, um 1730
Kräftige Rückenklinge mit zweischneidiger
Spitze und beidseitig flacher Kehlung. Am
Ansatz terzseitig Reste des geätzten Sinn-
spruchs „Ein Jäger hat allzeit verlangen [...]“,
quartseitig geätzte Jagdszene. Reliefierte
Parierstange mit reich graviertem und zise-
liertem Akanthus- und Muscheldekor. Das
durchbrochene Stichblatt mit fein graviertem
Wappen der Grafen von Erbach unter Fürs-
tenhut. Hilze aus schön geperltem Hirsch-
horn mit Silberdrahteinlagen und reliefierter
Knaufkappe. Lederbezogene Holzscheide mit
rocailledekorierten Silberbeschlägen. Einge-
schobenes, originales Beimesser und Gabel
mit Hirschhorngriffen und Silbermontierung.
Länge 67,5 cm. Hochwertiger Hirschfänger
aus fürstlichem Besitz in schönem, unberühr-
tem Zustand.
Provenienz: Vgl. Hermann Historica, Auk-
tion 64, Los 2413.
240717
II -
€ 2.500
5119
5121
5122




