Previous Page  916 / 946 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 916 / 946 Next Page
Page Background

914

|

5118

Waidpraxe, deutsch, 17./18. Jhdt.

Kräftiges, zur Spitze verbreitertes Blatt mit

innenliegender Schneide. Auf der eisernen

Grifffassung oberseitig geschnittenes Mono-

gramm „I.J.H“. Konischer Griff aus geperltem

Hirschhorn mit eiserner Knaufplatte. Länge

35 cm. In originaler, geometrisch punzierter

(etwas fragmentarischer) Lederscheide.

242989

II -

€ 220

5119

Großer Hirschfänger, deutsch,

um 1720

Schlanke Rückenklinge mit zweischneidi-

ger Spitze und beidseitiger, flacher Kehlung.

Am Klingenansatz Reste von Zierätzung.

Muschelförmiges Stichblatt aus Messing, re-

liefierter Griffbügel aus Messing mit Resten

von Vergoldung. Griffschalen aus Hirschhorn

mit beidseitig je vier Ziernieten aus Messing

(eine fehlt). Spätere (?), lederbezogene Holz-

scheide mit Messinggarnitur. Eingeschobenes

Beimesser mit Rückenklinge und Hirschhorn-

griff, die Knaufkappe fehlt. Länge 76 cm.

242600

II -

€ 800

5120

Silbermontierter Hirschfänger

aus dem Besitz eines Grafen von Erbach,

süddeutsch, um 1730

Kräftige Rückenklinge mit zweischneidiger

Spitze und beidseitig flacher Kehlung. Am

Ansatz terzseitig Reste des geätzten Sinn-

spruchs „Ein Jäger hat allzeit verlangen [...]“,

quartseitig geätzte Jagdszene. Reliefierte

Parierstange mit reich graviertem und zise-

liertem Akanthus- und Muscheldekor. Das

durchbrochene Stichblatt mit fein graviertem

Wappen der Grafen von Erbach unter Fürs-

tenhut. Hilze aus schön geperltem Hirsch-

horn mit Silberdrahteinlagen und reliefierter

Knaufkappe. Lederbezogene Holzscheide mit

rocailledekorierten Silberbeschlägen. Einge-

schobenes, originales Beimesser und Gabel

mit Hirschhorngriffen und Silbermontierung.

Länge 67,5 cm. Hochwertiger Hirschfänger

aus fürstlichem Besitz in schönem, unberühr-

tem Zustand.

Provenienz: Vgl. Hermann Historica, Auk-

tion 64, Los 2413.

240717

II -

€ 2.500

5119

5121

5122