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STANGENWAFFEN
4873
Spätgotische Helmbarte, deutsch,
um 1480/1500
Kräftige Stoßklinge, die Spitze beschädigt.
Kurzes, leicht schräges Blatt mit alter, genie-
teter Reparaturstelle, rückseitig kräftiger,
leicht geschwungener Reißhaken. Kantige
Tülle mit zwei breiten Schaftfedern. Origi-
naler, achtkantiger Schaft aus geschwärztem
Eschenholz, das untere Ende alt ergänzt. Län-
ge 205 cm.
245126
III
€ 1.600
4874
Helmbarte, Süddeutschland
oder Schweiz, 2. Hälfte 15. Jhdt.
Kurze, kräftige Stoßklinge mit einseitig ge-
schlagener Schmiedemarke (Hammer). Kur-
zes Blatt mit leicht geschwungener Schneide,
rückseitig kurzer Reißhaken. Beidseitig im
19. Jh. hinzugefügte Ätzung mit Bezeichnung
„Morat 1476“. Kantige Tülle mit zwei breiten,
verkürzten Schaftfedern. Auf altem, aber
nicht ursprünglich zugehörigem Schaft mit
vier schmalen, eingelassenen Schaftfedern.
Auf dem Schaft seitlich alte Inventarnummer
des 19. Jhdts. Länge 202 cm.
Seltener, früher Helmbartentypus. Die
Schlacht bei Murten(Morat) im Jahr 1476 war
die Entscheidungschlacht der Burgunderkrie-
ge, bei der das burgundische Heer von den
Schweizer Eidgenossen verheerend geschla-
gen wurde.
241747
II - III
€ 2.000
4875
Helmbarte, Süddeutschland/Schweiz,
um 1550
Kräftige Vierkant-Stoßspitze mit einseitig
geschlagener Schmiedemarke am Ansatz.
Gerades Axtblatt mit Vierpass-Durchbruch,
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