Orden und Militaria bis 1918

4282 Karl Freiherr von Drais (1785 - 1851) - hölzernes Speichenrad einer Draisine, um1825 Aus sieben Holzsegmenten gebildetes Vor- derrad mit 7 mm dickem Eisenbeschag an der 23 mm breiten Lauffläche. Die breite hölzerne Nabe mit ursprünglich 14 versetzt montierten Holzspeichen (acht noch in der Originalpositi- on, drei lose anbei, drei fehlen). Eiserne Achse und Gabel mit der Nabe für den Deichsellen- ker sowie einer zweiten, im rechten Winkel stehenden Gabel. Die beiden Gabeln verbun- den durch eine Art „Schutzblech“ aus Holz mit Eisenbeschlag. Das Holz wurmstichig, Fehlstellen. Durchmesser 81 cm. Dazu ein an von Drais adressiertes Dokument, eine Hinterglasmalerei des 19. Jhdts. mit einem elegant gekleideten Herrn auf einer Draisine, im etwas ausgeblichenen Hintergrund einMei- lenstein „London“ zu erkennen, beschädigter Rahmen, Maße 20,5 x 25,5 cm. Außerdem das Taschenbuch „Carl Drais von Sauerbronn - Le- bensgeschichte eines verkannten Erfinders“, C. Priebe, o.J., und Zeitungsartikel des 20. Jh- dts. zum Thema Draisine. Karl Freiherr von Drais erfand 1817 seine ein- spurige Laufmaschine und erhielt 1818 dafür das Großherzoglich Badische Privileg und ein Patent in Frankreich. Zu den weiteren Erfin- dungen zählten u.a. eine Maschine, die beim Klavierspielen die Noten aufschrieb im Jahr 1812, ein Wagen ohne Pferde 1813 sowie eine „Schnellschreibmaschine“1825. Seine persön- liche bis zum Tod gefahrene Draisine steht heute im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe. 294934 III - € 2.000 4282 4282

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