Internationale Orden & militärhistorische Sammlungsstücke - A83

154 | 1187 Kaiser Karl I. – Erinnerungskassette an Kolomea, datiert 1912/13 Widmungsurkunde von Prof. Edward Podgór- ski von 1913 und acht edel aufgezogene Fotos, die u.a. denKaiser inDragoneruniform zeigen. In edler, überaus reich und fein geschnitzter Holzkassettemit weißer Beinauflage, unten die Künstlersignatur „E. Podgórski 1912”. Zwei Neusilberschließen (eine fehlt). Gebrauchs- und Altersspuren. Maße 43 x 31 x 3 cm. Zwischen März und November 1912 diente Karl im galizischen Kolomea, ehe er als Major 1187 das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 39 in Wien übernahm. 268912 II € 2.000 1188 Fahnenspitze mit den Wappen des Fürsten Emanuel von Liechtenstein und der Gräfin Marie von Dietrichstein, Weichselburg, um 1730 Messingfahnenspitze mit Resten einer Versil- berung, auf mit Baluster abgeschlossener Tül- le, Gesamthöhe 20,5 cm. Auf einer Seite gra- viert das Fürstlich LiechtensteinischeWappen unter Fürstenhut, auf der anderen Seite das Wappen der Grafen von Dietrichstein. 1726 heiratete Fürst Emanuel von Liechten- stein (1700 - 1771) Marie von Dietrichstein (1707 - 177), Tochter von Karl-Ludwig von Dietrichstein. Genealogisch-heraldisch interessantes Stück. 256414 II + € 1.200 1189 Trophäe vom k.u.k. Dragonerregiment „Kaiser Ferdinand I.” Nr. 4, datiert 1913 Repräsentatives Raucherset aus Neusilber und Buntmetall (Versilberungsspuren), Keilerzahn als Handgriff, mit reliefiertem Dragonerhelm verzierter Halter für Zündholzschachtel. AmRand des metallgefassten Steinuntersatzes die Gravur „Regimentsrennen K.u.K. Dragonerregiment Kaiser Ferdinand No. 4 / Enns 16. 8. 1913”. Gebrauchs- und Alters­ spuren. Durchmesser 31 cm, Höhe 15 cm. 268913 II € 540 1190 Franz Klug – österreichischer Kriegs- veteran, um 1900 Schwere, hohl gegossene Bronzeplatte, dunkel patiniert, links unten signiert „Klug”. Brust- bild im Profil mit Backenbart und angelegten Orden, Physiognomie ähnlich Franz Josef I. Maße 60 x 42 cm. 268040 II € 540 1191 Vase mit Abzeichen eines Beobach- ters der k.u.k. Luftfahrtruppen, um 1917 Gebrannte Tonkeramik, innen glasiert, in die Wandung eingelassen ca. 80 teilweise emaillier- te Metallabzeichen, darunter ein Luftfahrt- Beobachterabzeichen 1917 und mehrere Kappen-, Militär-, Rotkreuz-, Sport- und Ver- einsabzeichen. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Höhe 22 cm. Aus dem Besitz von Oberleutnant Julius Stan- ger (gest. 1967), Beobachter in der Fliegerkom- panie (Flik) 8, dem Bruder von Oberleutnant Rudolf Stanger (1887 - 1935), der in den Flie- gerkompanien 8, 14 und 56 diente. Als Flug­ pionier erhielt er im September 1911 die 24. Fluglizenz derMonarchie. Beide Brüder waren begeisterte Sportler. So gehörte die „Stanger- Elf” schon um 1900 zur Grazer Fußballszene. Hochinteressantes, repräsentatives Unikat zur k.u.k. Luftfahrtgeschichte und zum 1. Welt- krieg, direkt aus Familienbesitz. 271686 II € 600

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