Internationale Orden & Militaria - A82

454 | metallgefäß (Vergoldungsspuren), die Parier- stange in Hufen auslaufend, das Stichblatt mit reliefiertem Kreuz vor zwei gekreuzten Pfeilen, die Hilze aus rauem Hirschhorn. Schwarze Lederscheide (berieben) mit Bunt- metallbeschlägen (Vergoldungsspuren). Ge- brauchs- und Altersspuren. Länge 63,5 cm. 265957 II € 700 5715 Hirschfänger als Schießpreis, 1. Hälfte 20. Jhdt. Vernickelte, beidseitig reich geätzte Keilklin- ge von E. & F. Hörster, Solingen, terzseitig Ranken, Schießscheibe und Jagdhunde, quartseitig das gestempelte Hörster-Logo, Ranken, Trophäe und springender Hirsch, am Rücken der geätzte Herstellername. Bunt­ 5715 5717 5716 5716 Hofhirschfänger aus der Regierungs- zeit Kaiser Wilhelms I. (1871-88) Ältere, zweischneidige und breite Klinge aus dem 18. Jhdt. mit beidseitig am Ansatz fein geätztemDekor. Auf der Quartseite jagdliche Szene mit einem Jäger und Tieren, die Terz­ seite mit ornamental eingefasster Inschrift „Der Fuchs mus seinen Balg mir zur Revan- che geben, ist meine Braut untreu so nehm ich ihr Das Leben”. Messinggefäß mit schräg kanneliertem, konischem Horngriff, die Parierstange in Hufe endend, auf dem Parier- lappen aufgelegte Chiffre „WR I” von Kaiser Wilhelm I. Lederbezogene Holzscheide mit glatten Messingbeschlägen. Lederbezug am Ort einseitig eingerissen. Länge 68 cm. 258383 II € 680 5717 Hirschfänger als Schießpreis, 1. Hälfte 20. Jhdt. Vernickelte, beidseitig reich geätzte Keil­ klinge vonWKC, Solingen, terzseitig Ranken, Schießscheibe und Widmung „Unserem König Walter Wille”, quartseitig Trophäen und Schriftzug „Gesellschaft Barmer Schüt- zengilde”. Vergoldetes Buntmetallgefäß, die Parierstange in Hufen auslaufend, das Stich- blatt in Muschelform, die Hilze aus rauem Hirschhorn. Grüne Stofftroddel. Schwarze Lederscheide mit vergoldeten Buntmetall­ beschlägen. Leder-Koppelschuh. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 59 cm. 265956 II € 800 5718 Großer Silberpokal von J. G. Hossauer für Oberförster Sembach in Pommern, datiert 1855 Silber, gedrückt, gegossen, getrieben, ziseliert, vergoldet, graviert. Am Fuß der Feingehalts- stempel „12 LÖTH:”, die Marke des ersten Zeichenmeisters „K” mit Bär für Johann Christian Samuel Kessner, die Marke des zweiten Zeichenmeisters „A” für Balthasar Gottfried Ferdinand Anreack, dazu die Meistermarke „HOSSAUER BERLIN” für Johann George Hossauer (1794 - 1874). Mehr- passiger, gewölbter Stand, balusterförmiger Schaft, reich verzierte Kuppa, mehrpassiger Deckel mit Hirschkopf als Knauf. An Sockel und Deckel in jeweils vier Segmenten fein ge- triebene Eichenlaub- und Lorbeerzweige. Drei Segmente der Kuppa wiederholen diesen Dekor und zeigen zusätzlich Jagdtrophäen,

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