Schusswaffen

460 Bergmann-Schmeißer Mod. 1894 Kal. 8 mm Bergmann, Nr. 8, Blanker Lauf, Länge 135 mm. Fünfschüssig. Beschuss Doppelkrone/U. Ohne Auszieher für randlose Patrone. Masseverschluss. Ladeklappe rechts, ohne Laderahmen. Keinerlei Bezeichnung oder Beschriftung. Originale Brünierung par- tiell minimal dünner an den Kanten und am Griff. Hahn, Abzug und Kleinteile gelb ange- lassen, Schrauben und Korn gebläut. Nussholz- griffschalen mit feiner Fischhaut. Fangring. Seitlicher Putzstock fehlt. Dazu eine Dummi- Patrone zur Anschauung. Rarissimum, die höchste bekannte Seriennummer ist 28. Schmeißer arbeitete im Auftrag von Berg- mann, dem Direktor der „Eisenwerke AG Gaggenau”, an der Entwicklung einer Pistole, dem späteren Modell 1894. Bergmann grün- det dann 1893 seine eigenes Unternehmen „Bergmann’s Industriewerke Gaggenau”. Die von Schmeißer konstruierte, jedoch unter dem Namen Bergmann patentierte Pistole Mod. 1894 sollte der Einstieg in die Waffenproduk- tion sein. Aus technischen Gründen musste sie aber bei V.C. Schilling in Suhl gefertigt werden. Um 1896/97 ist die neu gegründete Waffenabteilung der Bergmann’s Industrie- werke in der Lage, die Modelle 1896 dann selbst zu fertigen. A Bergmann-Schmeißer Mod. 1894 Cal. 8 mm Bergmann, no. 8, Bright bore, bar- rel length 135 mm. Magazine for five rounds. Proof-marked double crown/U. Without ex- tractor for rimless cartridge. Blowback. Load- ing port on the right, no loading frame. No inscription or text. Original bluing partially minimally thinner at the edges and the grip. Hammer, trigger, and small parts strawed, screws and front sight blued. Walnut grip pan- els with fine chequering. Lanyard ring. Lateral cleaning rod missing. With a dummy cartridge for demonstration purposes. Extremely rare weapon, the highest known serial number is 28. Schmeißer worked for Bergmann, the director of the “Eisenwerke AG Gaggenau”, to develop a pistol, the later model 1894. 422 |

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