Der Nachlass Leonrod

94 | 1053 Wilhelm Freiherr von Leonrod - Verleihungsurkunde zum Orden Heinrichs des Löwen 1914 mit Statuten Verleihungsurkunde zum „Herzoglich Braun- schweigischen Orden Heinrichs des Löwen erster Klasse” vom 6. Juni 1914 für den „Ober- stallmeister, Kämmerer Freiherrn von Leon- rod in München”, mit der Unterschrift Ernst Augusts von Hannover (1887 - 1953), des Her- zogs (seit 1913) von Braunschweig, mit Statu- tenheft von 1913 und dem Übersendungs- schreiben des „… Staatsministeriums des Königl. Hauses u. des Aeußern” vom Novem- ber 1914. Der Welfe Heinrich der Löwe (um 1129/30 oder 1133/35 - 1195), war von 1142 bis 1180 Herzog von Sachsen (Heinrich III.) sowie von 1156 bis 1180 Herzog von Bayern (Heinrich XII.) und gilt als Gründer (1158) der späteren Stadt München. 247780 II € 400 1054 Wilhelm Freiherr von Leonrod - Großkreuzsatz des Hessischen Philipps-Ordens im Verleihungsetui In Gold gefertigte Schärpendekoration in ele- gant flacher Ausführung der Verleihungszeit kurz vor dem Weltkrieg. Im Avers-Medaillon das Brustbild Philipps I., des Großmütigen, Ahnherrn des Hauses Hessen (1504 - 1567), separat in Gold geprägt, aufgelegt und mit dem Ordenswahlspruch „SI DEUS NOBIS- CUM QUIS CONTRA NOS” („Wer mag gegen uns sein, wenn Gott mit uns ist”) verse- hen. Im Revers der quergestreifte, gekrönte hessische Löwe, in feiner, vollständig erhalte- ner Emaillemalerei ausgeführt und von dem Schriftreif „LUDOVICUS II MAGN. DUX HASSIAE INSTIT” (von Ludwig II., Groß- herzog von Hessen, gestiftet) umgeben. Breite 59,5 mm, Gewicht 30,2 g. In Silber gefertigter, achtstrahliger Bruststern an Nadel. Das Medaillon mehrteilig in Gold ausgeführt, weiß und opak-hellblau emailliert. Die Sternstrahlen auf Hochglanz poliert. Breite 82,5 mm, Gewicht 45 g. 1053

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