3452 Askari-Statuette als Abschiedsgeschenk für Oberleutnant Kuhlmann in Deutsch-Ostafrika, 1894-99 Bronziertes weißes Metall, detaillierte Darstellung eines mit Gewehr schreitenden Askari in voller Ausrüstung. Schwarz lackierter, profilierter Holzsockel mit graviertem Widmungsschild aus Neusilber: „Dem scheidenden Oberleutnant Kuhlmann / 1894-1899 / Das Offizier-Corps der Schutztruppe für Deutsch-Ost Afrika”. Bajonett unter Laufmündung mit Klebepunkt gesichert, Figur und Sockel leicht bestoßen/berieben, Gebrauchs- und Altersspuren. Gesamthöhe 58,5 cm, Gewicht 7 kg. Sehr repräsentatives und seltenes Offiziersgeschenk. Provenienz: Direkt aus Familienbesitz. An Askari statuette as a farewell gift for Oberleutnant Kuhlmann in Deutsch-Ostafrika, 1894-99 Bronzed white metal, detailed portrayal of an askari in full gear walking with rifle at ready. Black lacquered, profiled wood socle with engraved nickel-silver plaque bearing the inscription: “Dedicated to the retiring Oberleutnant Kuhlmann / 1894-1899 / The Officer Corps of the Schutztruppe for Deutsch-Ost Afrika” (tr.). Bayonet fastened with a dab of glue under the muzzle, the figure and socle slightly bumped/rubbed, signs of use and age. Overall height 58.5 cm, weight 7 kg. Very representative and rare gift for an officer. Provenance: From the family’s collection. 307142 II € 2.000 3453 Oberleutnant Plieninger - Berichte und Tagebücher des Funkspruchkommandos in Kamerun 1908 sowie Fotos und Landkarten Eigenhändiger „I. Bericht über die Funkspruchversuche in Kamerun vom 23.12.07 bis 11.5.08 unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse der tropischenAtmosphäre auf die statischenWellen”, datiert „Soppo, den 20. Mai 08”. 27 Seiten (Maße 33 x 21 cm), beschriftet, mit Fadenheftung. Schilderung von Funkversuchen (u.a. Duala - SMS Panther oder Duala - Yabassi (60 km)). Auswertungen derVersuche, verschiedeneEinflüsse, u.a. von atmosphärischen Störungen oder der Luftfeuchtigkeit. Berichte über die Verwendung verschiedener Antennen, u.a. von Drachen oder Ballons, sowie über den Transport der Funkstationen, lobende Worte über die Geschicklichkeit des „Farbigen Personals”, teils mit Bleistiftskizzen, abschließend signiert „Plieninger - Oberleutnant in der Schutztruppe für Südwestafrika”. Dazu dieser Bericht auf identisches Papier transkribiert und hektografiert sowie drei Anlagen zu „Bericht I.”: „Übersicht über dieVersuchstage undZeiten” (10 hektografierte Seiten), „Tagebuch des Funkspruchkommandos in Kamerun” (26 eigenhändige Seiten, außerdem 2x in hektografierter Ausführung) und „Intensitätsmessungen” (18 hektografierte Seiten). AlleAnlageexemplaremitUnterschrift Plieningers. Außerdem„III. Bericht über dueAusrüstung vonExpeditionenmit tragbaren Funkenstationen in Kamerun” (5 Seiten), hektografiert und mit OU Plieningers. Zudem zwei Manuskripte „Die Nachrichtenübermittlung in unseren afrikanischen Kolonien” (4 Seiten) und „Vorschläge zur taktischen Verwendung der Funken-Telegraphie” (30 Seiten), jew. mit zahlreichen Korrekturen und Ergänzungen. Des Weiteren „Kriegskarte von Deutsch-Südwestafrika” und „Keet262 | 3452
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