1326 Galanteriedegen, Frankreich, datiert 1783 Dreikantige Stichklinge, am Ansatz terzseitig geätzte Solinger Herstellerbezeichnung sowie quartseitig Händleradresse und Datierung. Fein geschnittenes Eisengefäß mit symmetrischem Stichblatt, Dekor aus geschnittenen floralen Ornamenten vor Goldgrund, Hilze mit Wicklung aus Silberdraht und Silberblechstreifen sowie feinen Türkenbünden. Scheide aus braunem Leder mit geschnittenen Eisenbeschlägen, Ortblech fehlt. Länge 98 cm. 307422 II - € 2.000 1327 Galadegen, Italien, Ende 18. Jhdt. Zweischneidige, jeweils mittig gegratete Stichklinge, am beidseitigen Ansatz reichhaltige Zierätzung in Form von Portraitbüsten und ornamentalemDekor. Floral und geometrisch geschnittenes, graviertes Bügelgefäß aus Messing mit doppeltem Parierbügel und einseitig hochgezogenem Stichblatt. Hilze und Türkenbünde aus gekordeltem Silberdraht mit kugelförmigem, floral graviertem Messingknauf. Länge 97 cm. 295208 II € 640 1328 Glockendegen, Spanien, 18./19. Jhdt. Kräftige zweischneidige Klinge, im oberen Drittel beidseitig geätzt mit Rocaillen und Trophäen (Vergoldungsspuren), mittig je eine Kehle, darin die geätzten Schriftzüge „No Me Saqves Sin Rason“ und „No Me Enbaines Sin Honor“, an der Fehlschärfe eingestempelte Herstellermarke „TC(?)“ im Wappenschild unter Krone. Geschnittenes Eisenbügelgefäß mit gestauchtem Kugelknauf, dichte Kupferdrahtwicklung, die Glocke mit ausgeprägtem Brechrand reich verziert durch getriebene, punzierte Jäger sowie Hund, Hase, Hirsch und Bäume (Glockenverzierung wohl 19. Jhdt.). Parierstangen leicht verbogen. Länge 112 cm. 305014 II € 1.000 1329 Logenschwert mit Runeninschrift, deutsch, um 1900 Breite einschneidige Sensenklinge mit kräftigem, einseitig vorspringendem Rücken. Quartseitig in zwei Registern verlaufende geätzte Runeninschrift. Leicht gebogene Parierstange und Griff aus schön geperltem Hirschhorn mit Messingknäufen. Länge 95 cm. 297900 II € 400 1329 1328
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