200 | 1311 Felddegen, süddeutsch/Österreich, in Teilen um 1620 Gerade, zweischneidige Klinge, Ätzungen und Fehlschärfe verputzt. Späteres eisernes Bügelgefäß mit eingesetztem, durchbrochen gearbeitetem Knöchelschild. Hilze mit schöner Wicklung aus verdrilltem Eisendraht mit aufwendigen Türkenbünden. Gestauchter, gekehlter Knauf mit kleinem Vernietknauf. Länge 115 cm. Eindrucksvolle, weitgehend aus Originalteilen zusammengestellte Waffe. 306766 II - € 900 1312 Felddegen, deutsch, um 1640 Schlanke zweischneidige Klinge mit beidseitig geschlagener Zangenmarke und Inschrift „IOHANNIO“. Leicht asymmetrisches eisernes Bügelgefäß mit Daumenring, zweifach balusterabgesetzten Seitenbügeln und unterseitig fein gelochten Stichblättern. Spätere Zwingen und Drahthilze aus Messing mit kugelförmigem Eisenknauf. Länge 105 cm. 295205 II - € 960 1313 Säbel, Ungarn, 17. Jhdt. Breite, mehrfach gekehlte, geschwungene Klinge, stellenweise etwas fleckig, im unteren Drittel beidseitig mit Darstellungen von Sonne und Sternen sowie Bandwerk geätzt (etwas verputzt). Sehr kräftige, massive Parierstange mit Mitteleisen, aus zwei Teilen zusammengesetzte Hilze aus poliertem Horn mit Messingbeschlägen, aufgesetzte Knaufkappe aus Messing. Belederte Holzscheide mit geprägten und punzierten Messingbeschlägen. Länge 94 cm. 306767 II - € 2.100 1314 Felddegen, deutsch, Mitte 17. Jhdt. Gegratete Klinge, eisernes Bügelgefäß, terzseitig mit eingesetztem gelochten Stichblatt, quartseitig Daumenring und kräftiger Nebenbügel. Hölzerne Hilze (Drahtwicklung fehlt) mit Türkenbünden aus Messingdraht, gestauchter Kugelknauf ohne Vernietknauf. Alle Metallteile dunkel patiniert und narbig, überarbeitet. Länge 101 cm. 301748 III € 640 1311 1312
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