Orden und Militaria bis 1918

| 167 gramm „MC“. Reich reliefiertes, mehrteiliges Bronzegefäß (nachvernietet) mit am Knauf verschraubtem Griffbügel und herzförmigem Stichblatt (locker), einteilige Hilze mit imitier- ter Drahtwicklung. Länge 102 cm. Eventuell Sachsen. 301370 II - III € 400 4214 Spundbajonett, 2. Hälfte 17. Jhdt. Scharfe Keilklinge, gestempelt „RBOER / ... ORN“ (in der späteren Gebrauchszeit ge- wechselt). Die eiserne Parierstange als Werk- zeug ausgebildet, ein Arm in einem Schrau- benzieher endend, der zweite in einem kleinen Hammerkopf. Gedrechselter hölzerner Griff mit eiserner Knaufplatte. Gebrauchs- und Al- tersspuren. Länge 50,5 cm. Evtl. Sachsen. 301773 II - € 400 4215 Schweres Faschinenmesser mit Adlerkopfknauf, 1. Hälfte 19. Jhdt. Leicht gekrümmte Keilklinge (etwas fleckig), terzseitig gestempelt „B“, amRücken ein neu- er Stempel „Wurt 1805“. Massives einteiliges Messing-Kreuzgefäß mit Adlerkopfknauf, geripptem Griff und blattförmig gestaltetem Griffrücken, an der Parierstange gemarkt „9“. Schwarz lackierte Lederscheide (Hiebspuren) mit Messingbeschlägen (kleine Dellen), am Mundblech ein Trageknopf. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 72,5 cm. Ins- gesamt gut erhalten und sehr repräsentativ. Eventuell Mecklenburg oder anderer Staat mit Greifensymbolik. 301703 II € 1.800 4215 4214

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