Kunst und Antiquitaeten - Antiken, Asiatika und Russische Kunst

212 | 311 Charles Wilda (1854 - 1907, Wien) - Im Gemach einer Tänzerin, Wien, 1888 Öl auf Leinwand. Darstellung einer sitzenden Schönheit im orienta­ lischen Ambiente. Ein Bein leicht angewinkelt, hält sie in einer Hand die fast abgebrannte Zigarette, in der anderen das über den Kopf ge­ haltene Glas Rotwein. Fragend blickt sie aus den großen Augen den Betrachter an. Unten rechts „CW 88” monogrammiert und datiert. Im ornamental stuckierten Leistenrahmen aus Holz. Krakelee. Bildmaße 48 x 34 cm bzw. 54 x 40 cm (Rahmen). Charles Wilda (1854 - 1907) war schon zu Lebzeiten ein anerkannter Vertreter des Wiener Orientalismus mit zahlreichen Auftritten bei wichtigen zeitgenössischen Ausstellungen. In den 90er Jahren wurde er mit dem Kaiserpreis (1895) sowie der goldenen Staatsmedaille (1898) ausgezeichnet. Charles Wilda (1854 – 1907, Vienna) - In a Dancer’s Boudoir, Vienna, 1888 Oil on canvas. Depiction of a seated beauty in an oriental ambiance. One leg slightly bent, she holds an almost burned-out cigarette in one hand and a glass of red wine in the other raised above her head. The questioning look in her large eyes is directed towards the viewer. Mono- gram and date “CW 88” on the lower right. In a moulded wooden frame with oriental stucco ornaments. Craquelures. Dimensions of painting 48 x 34 cm, dimensions of frame 54 x 40 cm. Even in his lifetime, Charles Wilda (1854 – 1907) was an acknowledged representative of Viennese Orientalismwhose paintings were on display in major contemporary exhibitions. During the 1890s, he received the Emperor’s Award in 1895 and the State Medal in Gold (1898). 299896 II € 2.000 309 Daniel Hock (1858 - 1934) - Aktgemälde, Wien, frühes 20. Jhdt. Öl auf Leinwand. Akt-Darstellung einer schönen rothaarigen Frau mit ins Haar geflochtener Perlenkette. Sich auf dem Bett stark nach vorn gebeugt, hat sie, das Gesicht versteckend, den Kopf sanft ans Knie angelehnt. Rechts im Bild eine Vase voller Wildblumen, dahinter öffnet sich der Blick in den weiten Himmel. Links unten signiert „D. Hock. Wien”. In gestuftem, lackiertem Holzrahmen mit Stuck-­ Kartuschen, rs. Aufkleber mit kurzer Auskunft zumKünstler. Bildma- ße 32 x 48, Maße gerahmt 41 x 57 cm. 299397 II + € 500 310 Hans Pellar - Tänzerin in Gelb, Österreich/deutsch, 20. Jhdt. Öl auf Presspappe. In Primärfarben ausgeführte Szene imGemach einer Tänzerin. Lässig-kokett liegt sie auf einer großen Couch, unter ihr eine üppige sattblaue Decke ausgebreitet. Von der Lehne des Sofas blickt sie ein roter Affe mit einemFächer an. Unten rechts „Hans Pellar” signiert. Im schwarz-goldenen Profilrahmen aus Holz. Bildmaße 60 x 70 cm. Hans Pellar (1886 - 1971) war ein österreichischer Maler und Meister der Damenbildnisse. Er studierte an der Wiener Akademie der Bilden- den Künste und ging u.a. auch bei Franz von Stuck in die Lehre. 301056 II + € 800 309 310 309 310

RkJQdWJsaXNoZXIy NDA0OTk=