Schusswaffen aus fuenf Jahrhunderten

58 | 2058 „La Consulaire”, Modellgeschütz nach dem Vorbild in Brest, Frankreich, nach 1830 Gestuftes Messingrohr imKaliber 26 mm, ka- nonierte Mündung, dahinter zwei seitliche Ösen mit Befestigungsringen, abgestufter Stoßboden, auf demVisierreif eckig eingefass- tes Zündloch. Kurz vor dem Stoßboden rechts und links eckige Wiegezapfen. Länge 55,5 cm. Auf neuzeitlicher Holzlafette. Das Original, welches heute im Hafen von Brest steht, wurde im 16. Jhdt. in Algier für Hassan Pascha Ibn Hayreddin gegossen, ist sieben Meter lang und hatte eine Reichweite von fünf Kilometern. Ihren Namen erhielt die Kanone, weil im Jahr 1683 der französische Konsul in Algier Jean Le Vacher vor ihre Mündung gebunden und durch einen Schuss hingerichtet wurde. Im Jahr 1830, als Frank- reich Algerien zur Kolonie machte, brachte man die Kanone dann als Trophäe nach Frankreich. 266154 II € 960 2059 Böllerkanone, deutsch, um 1900 Rundes eisernes Rohr mit verstärkter Mün- dung und glatter Seele imKaliber 45 mm. Auf der Oberseite Scheinzündloch. Hölzerne La- fette mit eisernen Bandbeschlägen, an der Oberseite tordierter Tragebügel. Rohrlänge 50 cm, Gesamtlänge 100 cm. 257277 II - € 470 2060 Richtgerät für Geschütze, signiert und datiert „R.M. Paris 1791” Messing, mit Resten von Vergoldung, gravier- te Skalen, sig. und dat. „R.M. Paris 1791”. Ei- nige bewegliche Anbauteile, zwei Fadenkreu- ze. Zwei Standbeine mit Aussparungen zur Montage auf einemGeschützrohr. Max. Höhe 2058 2058 2059 2058 Photo 2

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