Internationale Orden & militaerhistorische Sammlungsstuecke
290 | 4381 Säbel M 1849 für Mannschaften der Gardehusaren Kräftige, leicht gekrümmte Rückenklinge mit Mittelspitze, an der Wurzel der Herstel- ler „Gebrüder Weyersberg Solingen” sowie Stempel „L 8” unter Krone, am Rücken der militärfiskalische Stempel „FW 50” unter Krone sowie die bekrönte Abnahme „W”, quartseitig an der Wurzel der doppelt ge- stempelte „Broad Arrow”. Eisernes Korb gefäß (bekrönte Abnahme „W”) mit weit aus- ladendem Terzbügel, eisernem Griffrücken und schwarz belederter Hilze (berieben), Fingerschlaufe fehlt. Eisenscheide (narbig, überschliffen) mit zwei beweglichen Trage- ringen, am Schlepper die bekrönte Abnahme „W”. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 105 cm. Sehr seltene und gut erhaltene Dienstwaffe der preußischen Gardekavallerie, ein aus gewogener Säbel für Hieb und Stich, der die Hand besser schützte als das Vorgänger modell. Dieser neue Säbel wurde nur in wenigen Exemplaren gefertigt und nach Einführung des Kavalleriesäbels M 52 nach England verkauft, wo ihn die britische Armee benutzte. 279485 II € 1.200 4381 4382
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