Antike Waffen und Ruestungen aus aller Welt

1320 Armbrustwinde mit Pfeilmarke, 16. Jhdt. Geschlossener Radkasten, oben eine Herstellermarke mit zwei ge­ kreuzten Pfeilen. Eiserner Kurbelarm mit originalem Holzgriff (Ris­ se). Massive Zahnstange mit sparsamem Ranken- und Punktdekor. Komplett mit Gürtelhaken, Zeigerplättchen und Windbausch. Eisen­ oberflächen rostig, Funktion intakt. Länge 37 cm. Unberührter Fund­ zustand. Provenienz: Dachbodenfund aus Sachsen. 281886 III € 1.500 1318 Armbrustwinde mit Pfeilmarke, datiert 1564 Flacher, runder, oben offener Radkasten mit sichtbarem großen Zahn­ rad (durchbrochen gearbeiteter, sternförmiger Dekor), seitlich nahe der Zahnstange eine Herstellermarke mit zwei gekreuzten Pfeilen. Ei­ serner Kurbelarm mit originalem Holzgriff (Risse). Seitlich gekehlte Zahnstange mit Ranken- und Punktdekor, an der Oberseite, nahe der Krappe die Datierung „1564“ in alter Schreibweise. Komplett mit Gür­ telhaken, Zeigerplättchen undWindbausch. Die Radabdeckungen sind unvollständig und der untere Teil der Kurbelachse fehlt. Eisenober­ flächen rostig, Funktion intakt. Länge 37,5 cm. Unberührter Fund­ zustand. Provenienz: Dachbodenfund aus Sachsen. 281885 III € 1.500 1319 Armbrustwinde, süddeutsch, wohl Nürnberg, um 1570 Eiserne Winde, das kantige Gehäuse schauseitig offen gearbeitet. Rad mit drei Speichen, an der Oberseite ein sternförmiger Durchbruch. Rückseitig Öse mit geflochtener Halteschlaufe. Leicht geschwungener, gegrateter Kurbelarm mit originalem Griff aus Bein. Kräftige Zahn­ stange, gegratete Krappe, geschlageneMarke (Halbmondmit zwei Ster­ nen), anhängender Windbausch. Der Gürtelhaken fehlt. Länge 34 cm. 277521 II € 2.000 1319 | 283

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